Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Inflationsdaten (CPI, PCE)
Beschleunigt sich die Kernrate der Verbraucherpreise oder des PCE-Index wieder deutlich, würde das die Fed zwingen, weitere Senkungen auszusetzen oder zu stoppen – das würde die Wahrscheinlichkeit für ein Ja spürbar anheben. Bleibt die Inflation nahe dem Zielwert von 2 Prozent, bestätigt das den bisherigen Lockerungskurs und drückt die Wahrscheinlichkeit weiter.
Arbeitsmarktbericht
Ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosenquote oder schwache Lohnzahlen würden zusätzlichen Druck für weitere Zinssenkungen erzeugen und die Wahrscheinlichkeit eines Ja weiter senken. Ein überraschend robuster Arbeitsmarkt könnte dagegen der Fed Spielraum geben, den Lockerungskurs zu verlangsamen.
Nachfolge an der Fed-Spitze
Jerome Powells Amtszeit als Vorsitzender endet im Mai 2026, sodass während des Betrachtungszeitraums ein neuer Fed-Chef amtiert. Ein Nachfolger mit deutlich anderer Reaktionsfunktion als Powell könnte die Erwartungen an Tempo und Endpunkt der Zinssenkungen verschieben, auch wenn ein abrupter Kurswechsel binnen weniger Monate unwahrscheinlich ist.
Politischer Druck aus Washington
Die Trump-Administration hat wiederholt niedrigere Leitzinsen gefordert. Anhaltender öffentlicher Druck auf die Notenbank erhöht tendenziell die Wahrscheinlichkeit fortgesetzter Senkungen und wirkt damit gegen ein Ja bei dieser Frage.
Verbleibende FOMC-Sitzungen 2026
Zwischen September und der entscheidenden Sitzung am 8. und 9. Dezember 2026 stehen noch reguläre Termine an, an denen sich die Fed neu positionieren kann. Jede Sitzung ohne überraschende Kursänderung bestätigt die aktuelle Preisbildung nahe 5 Prozent.
Dafür spricht
- Die Kerninflation müsste in den kommenden Monaten deutlich über die aktuellen Erwartungen hinaus anziehen, etwa durch anhaltende Zolleffekte oder steigende Energiepreise.
- Der Arbeitsmarkt müsste sich überraschend robust zeigen und der Fed damit Spielraum für eine Pause oder Umkehr des Lockerungskurses geben.
- Die Fed müsste auf mindestens einer der verbleibenden Sitzungen bis Dezember 2026 explizit von weiteren Senkungen absehen oder den Leitzins wieder anheben.
- Ein neuer Fed-Vorsitzender müsste ab Mai 2026 einen merklich restriktiveren geldpolitischen Kurs einschlagen als sein Vorgänger.
Dagegen spricht
- Der seit September 2024 laufende Lockerungszyklus müsste sich lediglich fortsetzen, wie es die bisherigen FOMC-Kommunikationen nahelegen.
- Die Kerninflation müsste sich weiter in Richtung des 2-Prozent-Ziels bewegen, ohne neue Schocks durch Zölle oder Rohstoffpreise.
- Der Arbeitsmarkt müsste sich weiter abschwächen oder zumindest nicht überraschend anziehen, was zusätzlichen Senkungsdruck erzeugt.
- Der Führungswechsel an der Fed-Spitze im Mai 2026 müsste ohne abrupten Kurswechsel verlaufen.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
