Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Keine gemeldeten US-Angriffe bislang
Solange keine verifizierten Berichte über einen qualifizierenden US-Luft- oder Raketenangriff auf Iran vorliegen, bleibt die Grundannahme des Marktes intakt. Jeder Tag ohne solchen Vorfall stützt tendenziell den hohen Ja-Preis.
Eng gefasste Ausschlussliste
Abgefangene Geschosse, Boden-Luft-Angriffe, Bodeneinmärsche, Cyberoperationen und kleinere Angriffsformen zählen explizit nicht als Auflösungsgrund. Diese enge Definition senkt die Wahrscheinlichkeit eines Nein spürbar, selbst bei anhaltenden Spannungen.
Kurzes Zeitfenster bis 28. Oktober
Nur noch wenige Tage bis zur Deadline um 23:59 Uhr iranischer Ortszeit lassen statistisch weniger Raum für eine neue, die Kriterien erfüllende Eskalation. Das wirkt strukturell preistreibend für die Ja-Seite.
Konzentriertes Handelsvolumen auf einem Venue
Mit rund 519.127 US-Dollar nahezu vollständig auf Polymarket fehlt ein zweiter Referenzpunkt zum Preisvergleich. Neue Nachrichtenlagen können sich dadurch schneller und direkter im Preis niederschlagen als bei breiter gestreutem Handel.
Diplomatische versus militärische Signale
Rhetorische Verschärfungen zwischen Washington und Teheran bewegen den Preis nur, wenn sie die Wahrscheinlichkeit eines tatsächlichen, kriterienkonformen Angriffs erhöhen. Reine Erklärungen ohne militärische Umsetzung sind für die Auflösung irrelevant.
Dafür spricht
- Es darf bis 23:59 Uhr iranischer Ortszeit am 28. Oktober 2026 kein von den USA ausgeführter Luft- oder Boden-Boden-Angriff – Drohne, Marschflugkörper oder ballistische Rakete – verifiziert gemeldet werden, der Iran direkt trifft.
- Vereinzelte Zwischenfälle wie abgefangene Geschosse, Boden-Luft-Angriffe oder kleinere Drohnenangriffe schaden dem Ja-Ausgang nicht, da sie explizit von der Regel ausgenommen sind.
- Die laufende diplomatische Kommunikation zwischen beiden Seiten müsste ohne eine US-Entscheidung zur direkten militärischen Eskalation fortgesetzt werden.
- Iranische Provokationen dürften keine Reaktion auslösen, die die enge Definition eines qualifizierenden US-Angriffs erfüllt.
Dagegen spricht
- Ein einzelner verifizierter US-Luftschlag oder Raketenangriff auf iranisches Gebiet vor dem 28. Oktober 2026 würde die Frage sofort mit Nein auflösen.
- Eine Eskalation ausgehend von iranischen Proxy-Kräften oder einem als Bedrohung eingestuften Vorfall könnte eine US-Reaktion auslösen, die exakt in die Kategorie Luft- oder Boden-Boden-Angriff fällt.
- Da die Deadline um 23:59 Uhr iranischer Ortszeit am 28. Oktober nur noch wenige Tage entfernt liegt, genügt bereits ein kurzfristig entschiedener, begrenzter Angriff, um die Bedingung zu erfüllen.
- Spannungen rund um das iranische Nuklearprogramm oder regionale Zwischenfälle im Golf könnten die politische Kalkulation in Washington kurzfristig verändern.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
