Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Kurzes Restzeitfenster
Bis zur Frist am 12. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, bleiben nur noch wenige Tage. Je kürzer der verbleibende Zeitraum, desto geringer die statistische Gelegenheit für eine neue, qualifizierende Militäraktion – dieser Effekt wirkt stark preistreibend in Richtung eines Haltens der Waffenruhe.
Enge Definition des Auslösers
Nur Luftschläge, Boden-Boden-Raketenangriffe und Einwegdrohnenangriffe zählen; abgefangene Geschosse, Cyberoperationen, Bodenincursionen und bloße Drohungen scheiden explizit aus. Diese enge Fassung senkt die Zahl der Ereignisse, die ein Nein auslösen könnten, erheblich.
Politische Kosten einer offenen Eskalation
Ein offener US-Militärschlag gegen Iran in diesem engen Zeitfenster wäre eine folgenreiche politische Entscheidung mit internationalen Reaktionen. Diese hohe Hürde spricht gegen eine kurzfristige Eskalation und stützt die hohe Wahrscheinlichkeit für ein Halten.
Fehlender Vergleichsmarkt
Da ausschließlich Polymarket Kurse für dieses Ereignis stellt, fehlt eine zweite unabhängige Preisquelle zur Bestätigung. Das begrenzte Handelsvolumen von 851.613 US-Dollar relativiert daher die Aussagekraft des hohen Konsenswerts leicht.
Iranische Reaktion als Gegenrisiko
Eine iranische Aktion gegen US-Ziele könnte eine US-Vergeltung provozieren, die dann als qualifizierender Schlag zählen würde. Dieses Risiko besteht fort, wird vom Markt aber als vergleichsweise gering eingeschätzt.
Dafür spricht
- Bis zum 12. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, darf keine US-Luft-, Raketen- oder Drohnenattacke erfolgen, die Iran direkt trifft.
- Diplomatische Kanäle zwischen Washington und Teheran müssen offen genug bleiben, dass keine der beiden Seiten eine offensive Eskalation auslöst.
- Auch bei Zwischenfällen wie abgefangenen Geschossen, Cyberoperationen oder Drohungen ohne Ausführung bleibt das Ergebnis Ja, solange keine tatsächliche Kampfhandlung erfolgt.
Dagegen spricht
- Ein einziger bestätigter US-Luftschlag, Boden-Boden-Raketenangriff oder Einwegdrohnenangriff auf iranisches Gebiet vor der Frist würde sofort zu einem Nein führen.
- Eine iranische Provokation, etwa ein Angriff auf US-Stützpunkte oder Schiffe, könnte eine schnelle US-Vergeltung auslösen, die als qualifizierende Aktion zählt.
- Da die Frist nur rund zwei Tage entfernt liegt, reicht ein einzelnes, klar belegtes Ereignis in diesem kurzen Zeitraum aus, um die Einschätzung vollständig zu kippen.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
