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Werden die USA einen Stopp ihrer Offensivoperationen gegen den Iran bis zum 15. August 2026 verkünden?

Auflösung: Aktualisiert:
100%

Marktkonsens

vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance

JaDas Ereignis tritt ein
100%
NeinDas Ereignis tritt nicht ein
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Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Kurz gefasst

Der Markt behandelt eine offizielle US-Erklärung zur Beendigung der Offensivoperationen gegen den Iran bis zum 15. August 2026 praktisch als ausgemacht. Seit der ersten erfassten Notierung am 29. Juli 2026 hat sich der Kurs nicht von seinem Höchststand bewegt, was auf eine Situation hindeutet, in der Marktteilnehmer kaum noch einen Weg zu einem Nein sehen. Eine Fortsetzung der Kampfhandlungen ohne jede formale Erklärung bis zum Stichtag wäre die Bedingung, die dieses Bild kippen würde.

Wie der Kontrakt funktioniert

Ein Kontrakt zu dieser Frage zahlt am Ende genau einen festen Betrag aus, wenn die USA vor dem Stichtag offiziell einen Stopp ihrer Offensivoperationen gegen den Iran verkünden, und nichts, wenn dies nicht geschieht. Der jeweilige Kurs ist schlicht der Preis, auf den sich Käufer und Verkäufer gerade geeinigt haben, umgerechnet in eine Wahrscheinlichkeit: Ein Kontrakt zu 0,30 US-Dollar würde bedeuten, dass der Markt das Ereignis mit etwa drei von zehn Fällen für wahrscheinlich hält – ein Beispielwert, nicht der aktuelle Preis dieses Marktes. Abgerechnet wird auf Basis öffentlicher, offizieller Erklärungen der US-Regierung, wie sie von großen Nachrichtenagenturen berichtet werden, mit Stichtag 15. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time. Bis dahin lässt sich eine einmal eingegangene Position in der Regel jederzeit zum dann geltenden Kurs wieder veräußern.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja99%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,99
Wenn Sie einsetzen $100
$101
Nein1%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
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Wenn Sie einsetzen $100
$10.000
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KonsensPolymarket

Wie sich der Preis bewegt hat

Seit der ersten erfassten Notierung am 29. Juli 2026 hat der Konsens durchgehend bei seinem Höchststand gelegen; die Schwankungsbreite über alle 13 Beobachtungen beträgt null Prozentpunkte, und auch in den letzten 24 Stunden hat sich nichts verändert. Das ist keine graduelle Annäherung an Gewissheit, sondern ein Markt, der von Beginn an praktisch keinen Zweifel eingepreist hat. Ein öffentlich berichteter Auslöser für diese Ausgangslage liegt nicht vor; die Kursgeschichte lässt lediglich den Schluss zu, dass zum Zeitpunkt der Markteröffnung bereits hinreichend konkrete Signale für eine bevorstehende Erklärung vorlagen.

Hintergrund

Der Kontrakt bezieht sich auf eine laufende militärische Konfrontation, in deren Rahmen die Vereinigten Staaten Offensivoperationen gegen iranische Ziele durchführen. Entscheidend für die Marktfrage ist nicht der Kriegsverlauf selbst, sondern eine einzige formale Handlung: eine öffentliche, offizielle Erklärung der US-Regierung oder eines bevollmächtigten Vertreters, dass die Offensivoperationen beendet, eingestellt oder ausgesetzt werden. Die Regeln sind bewusst weit gefasst. Ein Waffenstillstand, eine Feuerpause oder eine zeitlich befristete Aussetzung zählen alle als Ja, selbst wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade weiterlaufen. Eine Zustimmung des Iran ist ausdrücklich nicht erforderlich – Washington kann diese Bedingung einseitig erfüllen. Ausgeschlossen ist dagegen eine bloß partielle oder begrenzte Änderung, die keinen generellen Stopp darstellt. Maßgeblich ist die Berichterstattung großer Nachrichtenagenturen über solche Erklärungen, nicht eine eigene Einschätzung der militärischen Lage vor Ort. Die Frist läuft am 15. August 2026 um 23:59 Uhr Eastern Time ab.

Analyse

Die Datenlage zu diesem Markt ist ungewöhnlich eindeutig, aber auch ungewöhnlich dünn. Seit der ersten erfassten Notierung am 29. Juli 2026 hat sich der Konsens über alle Beobachtungen hinweg nicht von seinem Maximum entfernt, die Schwankungsbreite liegt bei null Prozentpunkten, und auch die Veränderung der letzten 24 Stunden beträgt null. Das ist bei geopolitischen Kontrakten selten: In der Regel spiegeln Kriegs- und Krisenmärkte tägliche Nachrichtenlage wider und bewegen sich entsprechend. Hier deutet die Kombination aus sehr kurzer Historie – erst 13 Preisbeobachtungen – und konstantem Höchstwert darauf hin, dass der Markt bereits bei Eröffnung von einem praktisch feststehenden Ausgang ausging, wahrscheinlich weil zu diesem Zeitpunkt bereits konkrete Anzeichen für eine bevorstehende Erklärung vorlagen. Gehandelt wird der Kontrakt bislang nur auf einer einzigen Plattform, Polymarket, mit einem Gesamtvolumen von 336.073 US-Dollar. Das ist für einen geopolitischen Kontrakt mit derart kurzer Fristigkeit ein moderates, aber keineswegs triviales Volumen; es zeigt reales Interesse, ohne dass eine zweite Plattform zur Gegenprobe vorliegt. Ohne einen zweiten Marktplatz lässt sich nicht beurteilen, ob es an anderer Stelle eine abweichende Einschätzung gibt – die Konzentration auf einen einzigen Ort ist selbst eine Information über die Reife dieses spezifischen Kontrakts. Inhaltlich ist die Regel so konstruiert, dass die Schwelle für ein Ja vergleichsweise niedrig liegt: Es genügt eine formale Erklärung Washingtons, eine Zustimmung Teherans ist nicht nötig, und auch eine zeitlich befristete Aussetzung reicht aus. Kurze, offen erklärte US-Militäreinsätze enden in der Vergangenheit häufiger mit einer ausdrücklichen politischen Erklärung als mit stillschweigendem Auslaufen, schon um innenpolitisch einen Abschluss zu markieren. Diese strukturelle Eigenschaft der Regel – niedrige Schwelle, kein Erfordernis einer Gegenleistung – erklärt zusammen mit der beobachteten Kursstabilität, warum der Markt die Frage nahezu für entschieden hält.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  • Formale Erklärung als einzige Bedingung

    Abgerechnet wird nicht nach der tatsächlichen militärischen Lage, sondern allein danach, ob eine offizielle US-Erklärung vorliegt. Das senkt die Hürde für ein Ja erheblich, weil eine politische Ankündigung schneller erfolgen kann als eine tatsächliche Deeskalation vor Ort.

  • Keine iranische Zustimmung nötig

    Washington kann die Bedingung einseitig erfüllen, ohne dass Teheran mitziehen muss. Das schließt einen häufigen Blockadegrund für Waffenstillstände aus und begünstigt tendenziell ein Ja.

  • Enges Zeitfenster bis 15. August

    Bleibt eine Erklärung bis 23:59 Uhr Eastern Time am 15. August 2026 aus, resolviert die Frage automatisch mit Nein, selbst wenn eine Erklärung nur Tage später folgen würde. Das Datum ist damit die einzige harte Deadline, die den Ausgang noch kippen kann.

  • Fehlende zweite Handelsplattform

    Da der Kontrakt bislang nur auf einer Plattform gehandelt wird, fehlt eine unabhängige Gegenprobe für die Preisfindung. Das begrenzt, wie belastbar die beobachtete Einmütigkeit tatsächlich ist.

  • Definition eines Teilrückzugs

    Die Regeln schließen ausdrücklich eine bloß partielle oder begrenzte Änderung als Ja aus. Sollte Washington nur einzelne Operationen zurückfahren, ohne einen generellen Stopp zu erklären, bliebe die Frage offen.

Dafür spricht

  • Sollte die US-Regierung bereits informell auf eine Waffenruhe hinarbeiten, genügt eine formale Bestätigung vor dem 15. August 2026, um ein Ja auszulösen.
  • Da eine Zustimmung des Iran nicht erforderlich ist, kann Washington die Bedingung ohne Verhandlungserfolg auf der Gegenseite erfüllen.
  • Auch eine zeitlich befristete Aussetzung der Offensivoperationen zählt gemäß Regelwerk bereits als Erfüllung, was die praktische Hürde senkt.
  • Kurze, öffentlich erklärte US-Militäreinsätze enden historisch häufiger mit einer ausdrücklichen politischen Erklärung als mit stillschweigendem Abklingen.

Dagegen spricht

  • Setzt die US-Regierung die Offensivoperationen fort, ohne eine förmliche Erklärung abzugeben, bleibt die Frage bis zum Stichtag unerfüllt.
  • Eine bloße Reduzierung der Angriffsintensität ohne ausdrückliche Ankündigung eines generellen Stopps erfüllt die Kriterien laut Regelwerk explizit nicht.
  • Neue Eskalationsereignisse könnten eine geplante Deeskalationserklärung verzögern oder ganz verhindern.
  • Das enge Zeitfenster bis 23:59 Uhr Eastern Time am 15. August 2026 lässt wenig Spielraum, falls sich eine Erklärung verschiebt.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

Auf Polymarket öffnenJa 1,00
  • Gas übernommen
  • keine Handelsgebühr

Handelsplätze (1)

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
Amtliche Stellungnahmen der US-Regierung oder autorisierter Vertreter, wie von großen Nachrichtenmedien berichtet
Auflösungsdatum

Grundlage der Abrechnung sind ausschließlich öffentliche, offizielle Erklärungen der US-Regierung oder eines bevollmächtigten Vertreters, wie sie von großen Nachrichtenagenturen berichtet werden. Als Ja zählen eine erklärte Beendigung, Einstellung oder Aussetzung der Offensivoperationen gegen den Iran, einschließlich Waffenstillstand, Waffenruhe oder zeitlich befristeter Aussetzung, auch wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade fortbestehen. Eine Zustimmung des Iran ist nicht erforderlich; eine bloß partielle oder begrenzte Änderung reicht nicht aus. Stichtag ist der 15. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, was 05:59 Uhr MESZ am 16. August 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz entspricht.

Berechnungsmethodik

Lokaler Bezug

Eine offizielle Beendigung der US-Offensivoperationen gegen den Iran wirkt unmittelbar auf die Ölpreise und damit auf die Energiekosten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, da eine Deeskalation das Risiko einer Störung der Tankerrouten am Persischen Golf und in der Straße von Hormus verringert. Für exportorientierte Industrien im deutschsprachigen Raum spielt zudem die Frage eine Rolle, ob sich die geopolitische Risikoprämie an den Energiemärkten abbaut, was sich auf Produktionskosten und Frachtraten auswirken kann. Sicherheitspolitisch beobachten europäische Regierungen zudem, ob eine Deeskalation zwischen Washington und Teheran Spielraum für eigene diplomatische Initiativen schafft.

Worauf zu achten ist

Bis zum Stichtag am 15. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, entscheidet allein eine offizielle Verlautbarung aus Washington – etwa aus dem Weißen Haus, dem Pentagon oder dem Außenministerium – über den Ausgang. Zu beobachten sind angekündigte Pressekonferenzen, offizielle Statements zu einer Waffenruhe oder einem Waffenstillstand sowie jede Meldung über eine formale Aussetzung der Operationen. Ebenso relevant sind mögliche neue Eskalationsereignisse, die eine bereits erwartete Erklärung verzögern könnten, sowie das Auftauchen einer zweiten Handelsplattform, die eine unabhängige Preisbildung ermöglichen würde.

Häufige Fragen

Was genau muss passieren, damit dieser Kontrakt mit Ja abgerechnet wird?
Die US-Regierung oder ein bevollmächtigter Vertreter muss vor dem 15. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, öffentlich und offiziell erklären, dass die Offensivoperationen gegen den Iran beendet, eingestellt oder ausgesetzt werden. Ein Waffenstillstand, eine Feuerpause oder eine befristete Aussetzung genügen, eine Zustimmung Irans ist nicht nötig.
Was bedeutet der aktuelle Marktpreis konkret?
Der Preis ist die von Käufern und Verkäufern aktuell vereinbarte Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit, ausgedrückt zwischen null und dem vollen Auszahlungsbetrag. Er ist keine Garantie, sondern eine laufend aktualisierte Markteinschätzung, die sich bis zum Stichtag noch ändern kann.
Was passiert, wenn die USA nur einen Teilrückzug ankündigen?
Laut Regelwerk zählt eine bloß partielle oder begrenzte Änderung, die keinen generellen Stopp darstellt, nicht als Erfüllung. In diesem Fall würde der Kontrakt mit Nein abgerechnet, selbst wenn die Intensität der Operationen sichtbar sinkt.
Ist eine Zustimmung des Iran für ein Ja erforderlich?
Nein. Die Regel verlangt ausdrücklich nur eine einseitige offizielle Erklärung der US-Seite, unabhängig davon, ob Teheran zustimmt oder reagiert.
Was geschieht, wenn eine Erklärung erst kurz nach dem Stichtag erfolgt?
Maßgeblich ist ausschließlich der Zeitpunkt vor dem 15. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time. Eine Erklärung danach führt zu einer Abrechnung mit Nein, unabhängig davon, wie knapp der Termin verpasst wurde.
Warum wird dieser Kontrakt bislang nur auf einer Plattform gehandelt?
Das lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht abschließend klären; es zeigt lediglich, dass für diesen spezifischen Kontrakt bisher keine zweite große Handelsplattform ein vergleichbares Angebot mit ausreichendem Volumen aufgebaut hat.

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