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Erklärt die USA bis zum 31. August 2026 ein Ende ihrer Offensivoperationen gegen Iran?

Auflösung: Aktualisiert:
100%

Marktkonsens

vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance

JaDas Ereignis tritt ein
100%
NeinDas Ereignis tritt nicht ein
0%

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Kurz gefasst

Der Markt behandelt diese Frage praktisch als entschieden. Seit der ersten Preisfeststellung am 29. Juli 2026 lag die implizite Wahrscheinlichkeit durchgehend am oberen Rand der Skala und hat sich in 24 Stunden nicht bewegt, was auf eine sehr weit gefasste Auslegung der Resolutionsregeln zurückzuführen ist, die bereits eine bloße Ankündigung einer zeitlich begrenzten Aussetzung genügen lässt. Eine Änderung wäre nur zu erwarten, wenn die US-Regierung bis zum 31. August 2026 ausdrücklich signalisiert, die Operationen unvermindert fortzusetzen.

Wie der Kontrakt funktioniert

Ein Kontrakt zu dieser Frage zahlt bei Fälligkeit einen festen Betrag aus, wenn die USA bis zum 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, offiziell einen Stopp ihrer Offensivoperationen gegen Iran erklärt haben, und nichts, wenn dies nicht geschieht. Der gehandelte Preis spiegelt lediglich ein, für wie wahrscheinlich Käufer und Verkäufer dieses Ereignis aktuell halten – ein Preis von beispielsweise 0,30 würde bedeuten, dass der Markt die Chance auf etwa drei von zehn einschätzt, unabhängig vom tatsächlichen Preis dieses Marktes. Wer eine Position hält, kann sie in der Regel vor dem Auflösungsdatum zum dann geltenden Preis wieder veräußern, ohne bis zur endgültigen Feststellung abwarten zu müssen. Maßgeblich für die Auflösung ist ausschließlich die offizielle Ankündigung selbst, nicht der spätere tatsächliche Verlauf der Kampfhandlungen.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja99%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,99
Wenn Sie einsetzen $100
$101
Nein1%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
$0,01
Wenn Sie einsetzen $100
$10.000
0%25%50%75%100%12:0014:2416:4819:1221:3600:00
KonsensPolymarket

Wie sich der Preis bewegt hat

Der Kontrakt wurde am 29. Juli 2026 erstmals notiert und lag von Beginn an am oberen Ende der Skala. Über alle 13 seither aufgezeichneten Preispunkte hinweg blieb die Spanne konstant, und auch innerhalb der letzten 24 Stunden gab es keine messbare Bewegung. Diese Flachheit ist keine Folge einer beobachtbaren neuen Nachricht, sondern spiegelt von Anfang an eine sehr weite Auslegung der Auflösungsregeln wider, die dem Markt kaum Anlass zur Neueinschätzung gibt.

Hintergrund

Die Frage bezieht sich auf laufende US-Offensivoperationen gegen Iran und darauf, ob Washington bis Ende August 2026 offiziell deren Beendigung, Aussetzung oder einen Waffenstillstand verkündet. Maßgeblich sind ausschließlich öffentliche Erklärungen der US-Regierung oder autorisierter Vertreter, wie sie von Reuters, AP oder in Pressekonferenzen des Weißen Hauses wiedergegeben werden. Eine Zustimmung Irans ist für die Auflösung nicht erforderlich – es zählt allein die einseitige US-Ankündigung. Die Regeln sind bewusst weit gefasst: Auch eine zeitlich befristete Unterbrechung reicht aus, selbst wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade bestehen bleiben. Nur eine als bloß partiell oder begrenzt bezeichnete Änderung, die keinen generellen Stopp der Offensivhandlungen darstellt, führt zur Auflösung mit Nein. Der Markt für diesen Kontrakt ist jung: Die erste Preisfeststellung datiert vom 29. Juli 2026, also erst einen Tag vor dem hier betrachteten Stand.

Analyse

Der auffälligste Befund in den Marktdaten ist die vollständige Reglosigkeit: Seit der ersten Notierung am 29. Juli 2026 bewegte sich die Konsensschätzung über 13 aufgezeichnete Preispunkte hinweg nicht von der Stelle, die Spanne seit Marktöffnung reicht von einem Extremwert bis zum selben Extremwert, und auch in den letzten 24 Stunden gab es keine Veränderung. Das ist ein Markt, der keine neue Information verarbeitet, sondern eine Einschätzung fortschreibt, die von Beginn an feststand. Gehandelt wird der Kontrakt bislang nur auf einer einzigen Plattform, Polymarket, mit einem Volumen von 530.544 US-Dollar – solide für ein geopolitisches Ereignis dieser Kategorie, aber ohne die Preisfindung, die ein Vergleich mehrerer Venues ermöglichen würde. Der entscheidende Treiber für die extreme Einschätzung liegt in der Formulierung der Auflösungsregeln selbst, nicht in einer belastbaren Prognose über den Kriegsverlauf. Die Regeln lassen bereits eine Waffenruhe, eine zeitlich befristete Aussetzung oder eine einseitige Erklärung genügen – defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade dürfen ausdrücklich fortbestehen, ohne die Auflösung mit Ja zu gefährden. Zudem ist keine Zustimmung Irans nötig. Diese Kombination aus niedriger Hürde und langem Zeitfenster bis zum 31. August 2026 erklärt, warum der Markt eine derart einseitige Position einnimmt: Es genügt im Zweifel eine einzige öffentliche Formulierung aus dem Weißen Haus, dem Außenministerium oder dem Pentagon, um das Ereignis auszulösen. Gleichzeitig bleibt die Informationsbasis dünn. Mit nur einem Handelstag Historie und einer einzigen Plattform fehlt die Bestätigung durch eine zweite unabhängige Preisquelle, wie sie bei etablierteren Kontrakten üblich ist. Wer aus der Flachheit der Kurve auf Sicherheit schließt, sollte berücksichtigen, dass ein derart junger, konzentrierter Markt mit vergleichsweise wenig Handelstiefe empfindlicher auf eine einzelne neue Nachrichtenlage reagieren kann als ein breiter gehandeltes Pendant.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  • Weite Fassung der Auflösungsregel

    Bereits eine befristete Aussetzung, ein Waffenstillstand oder eine einseitige Erklärung genügt, selbst wenn Sanktionen oder eine Blockade fortbestehen. Diese niedrige Schwelle ist der Hauptgrund für die extrem hohe Markteinschätzung.

  • Keine Zustimmung Irans erforderlich

    Die Auflösung hängt allein von einer US-Erklärung ab, nicht von einer beiderseitigen Vereinbarung. Das verringert die Zahl der Akteure, die eine Ja-Auflösung verhindern könnten, erheblich.

  • Kurze Handelshistorie

    Mit nur 13 Preispunkten seit dem 29. Juli 2026 und einer einzigen Plattform fehlt eine über die Zeit gewachsene, mehrfach bestätigte Einschätzung. Das macht den aktuellen Wert weniger aussagekräftig als bei länger gehandelten Kontrakten.

  • Zeitfenster bis 31. August 2026

    Der lange Auflösungshorizont von rund einem Monat erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb dieses Zeitraums irgendeine Form offizieller Kommunikation zu einer Deeskalation erfolgt, selbst wenn diese nur vorübergehend ist.

  • Fehlende zweite Preisquelle

    Da nur Polymarket notiert, gibt es keinen Vergleichswert, der eine abweichende Einschätzung sichtbar machen könnte. Ein Spread zwischen Venues, der sonst Unsicherheit anzeigen würde, existiert hier schlicht nicht.

Dafür spricht

  • Die USA müssten vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, eine offizielle Erklärung abgeben, die als genereller Stopp der Offensivoperationen gegen Iran gilt.
  • Diese Erklärung könnte in Form eines Waffenstillstands, einer Waffenruhe oder einer zeitlich befristeten Aussetzung erfolgen, ohne dass Iran zustimmen muss.
  • Defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade dürften dabei ausdrücklich fortbestehen, ohne die Auflösung mit Ja zu gefährden.
  • Reuters, AP oder eine offizielle Pressekonferenz des Weißen Hauses müssten diese Erklärung öffentlich bestätigen.

Dagegen spricht

  • Die US-Regierung könnte bis zum Stichtag lediglich eine partielle oder begrenzte Änderung ankündigen, die nach den Regeln explizit nicht als genereller Stopp zählt.
  • Es könnte gar keine offizielle Erklärung erfolgen, etwa weil die Operationen als noch nicht abgeschlossen eingestuft werden.
  • Die geringe Handelshistorie und die Konzentration auf eine einzige Plattform bedeuten, dass die aktuelle Einschätzung noch nicht durch wiederholte Marktzyklen oder neue Nachrichtenlagen getestet wurde.
  • Eine Formulierung, die von Beobachtern als mehrdeutig oder unvollständig gewertet wird, könnte zu Uneinigkeit darüber führen, ob die Kriterien tatsächlich erfüllt sind.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

Auf Polymarket öffnenJa 1,00
  • Gas übernommen
  • keine Handelsgebühr

Handelsplätze (1)

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
Offizielle Stellungnahmen der US-Regierung oder autorisierter Vertreter, wie von großen Nachrichtenagenturen (Reuters, AP, White House briefings) berichtet.
Auflösungsdatum

Der Kontrakt löst mit Ja auf, wenn die US-Regierung oder ein autorisierter Vertreter vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, öffentlich und offiziell die Beendigung, Einstellung oder Aussetzung der Offensivoperationen gegen Iran erklärt – dazu zählen ein Waffenstillstand, eine Waffenruhe oder eine zeitlich befristete Aussetzung, auch wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade bestehen bleiben. Eine Zustimmung Irans ist nicht erforderlich. Maßgeblich für die Feststellung sind Berichte von Reuters, AP oder offizielle Mitteilungen des Weißen Hauses. Der Kontrakt löst mit Nein auf, wenn nur eine partielle oder begrenzte Änderung angekündigt wird, die keinen generellen Stopp darstellt, oder wenn bis zur Frist keine solche Erklärung erfolgt.

Berechnungsmethodik

Lokaler Bezug

Eine offizielle Beendigung der US-Offensivoperationen gegen Iran würde unmittelbar die Sicherheit der Golf-Schifffahrtsrouten berühren, über die ein erheblicher Teil der für die deutsche Industrie relevanten Energieimporte läuft. Eine Deeskalation würde tendenziell das Risiko von Lieferunterbrechungen und Preisspitzen bei Rohöl und Flüssiggas verringern, die über die Energiekosten deutscher, österreichischer und schweizerischer Unternehmen unmittelbar spürbar wären. Umgekehrt würde eine Fortsetzung der Operationen über den 31. August 2026 hinaus das Risiko anhaltender Unsicherheit an den Energiemärkten verlängern, mit entsprechenden Folgen für Importkosten und Versorgungssicherheit im deutschsprachigen Raum.

Worauf zu achten ist

Relevant sind ab sofort alle offiziellen Mitteilungen aus dem Weißen Haus, dem US-Außenministerium und dem Pentagon sowie deren Wiedergabe durch Reuters und AP. Entscheidend ist, ob eine solche Mitteilung vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, als genereller Stopp der Offensivoperationen formuliert wird oder ob sie als lediglich partielle Maßnahme eingestuft wird, was gemäß den Regeln nicht ausreicht. Zusätzlich lohnt ein Blick darauf, ob eine zweite Handelsplattform den Kontrakt aufnimmt, da dies erstmals einen Vergleichswert zur bisher singulären Polymarket-Notierung liefern würde.

Häufige Fragen

Was genau muss passieren, damit dieser Kontrakt mit Ja aufgelöst wird, und bis wann?
Die US-Regierung oder ein autorisierter Vertreter muss vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, öffentlich und offiziell die Beendigung, Einstellung oder Aussetzung der Offensivoperationen gegen Iran erklären. Eine Ankündigung durch Reuters, AP oder eine Pressekonferenz des Weißen Hauses gilt als ausreichende Bestätigung.
Was bedeutet der aktuelle Marktpreis konkret?
Der Preis zeigt, wie wahrscheinlich Käufer und Verkäufer des Kontrakts das Eintreten der beschriebenen Ankündigung derzeit einschätzen. Ein Preis nahe dem oberen Ende der Skala bedeutet, dass die Marktteilnehmer das Ereignis für nahezu sicher halten, während ein niedrigerer Preis eine geringere eingepreiste Wahrscheinlichkeit signalisieren würde.
Was passiert, wenn die USA nur eine teilweise Reduzierung ankündigen?
Laut den Auflösungsregeln zählt eine nur partielle oder begrenzte Änderung ausdrücklich nicht als genereller Stopp der Offensivoperationen. In diesem Fall würde der Kontrakt mit Nein aufgelöst, selbst wenn eine gewisse Deeskalation stattgefunden hat.
Muss Iran der Beendigung zustimmen, damit der Kontrakt mit Ja aufgelöst wird?
Nein. Die Regeln stellen ausdrücklich klar, dass eine Zustimmung Irans nicht erforderlich ist. Es zählt allein die einseitige öffentliche Erklärung der US-Regierung.
Warum gibt es bislang nur eine Handelsplattform für diesen Kontrakt?
Der Markt wurde erst am 29. Juli 2026 eröffnet und ist damit sehr jung. Bislang notiert ausschließlich Polymarket den Kontrakt, sodass ein Vergleich mit einer zweiten unabhängigen Preisquelle derzeit nicht möglich ist.
Was zählt nicht als Beendigung der Offensivoperationen?
Wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade fortbestehen, steht dies einer Ja-Auflösung nicht entgegen, solange die Offensivhandlungen selbst offiziell eingestellt werden. Bleibt es hingegen bei einer bloß angekündigten Reduzierung ohne generellen Stopp, gilt dies nach den Regeln als unzureichend.

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Ja / Nein