Erklärt die USA bis zum 31. August 2026 ein Ende ihrer Offensivoperationen gegen Iran?
vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance
- Ja — Das Ereignis tritt ein
- 100%
- Nein — Das Ereignis tritt nicht ein
- 0%
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
Kurz gefasst
Der Markt behandelt diese Frage praktisch als entschieden. Seit der ersten Preisfeststellung am 29. Juli 2026 lag die implizite Wahrscheinlichkeit durchgehend am oberen Rand der Skala und hat sich in 24 Stunden nicht bewegt, was auf eine sehr weit gefasste Auslegung der Resolutionsregeln zurückzuführen ist, die bereits eine bloße Ankündigung einer zeitlich begrenzten Aussetzung genügen lässt. Eine Änderung wäre nur zu erwarten, wenn die US-Regierung bis zum 31. August 2026 ausdrücklich signalisiert, die Operationen unvermindert fortzusetzen.
Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Hintergrund
Analyse
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Weite Fassung der Auflösungsregel
Bereits eine befristete Aussetzung, ein Waffenstillstand oder eine einseitige Erklärung genügt, selbst wenn Sanktionen oder eine Blockade fortbestehen. Diese niedrige Schwelle ist der Hauptgrund für die extrem hohe Markteinschätzung.
Keine Zustimmung Irans erforderlich
Die Auflösung hängt allein von einer US-Erklärung ab, nicht von einer beiderseitigen Vereinbarung. Das verringert die Zahl der Akteure, die eine Ja-Auflösung verhindern könnten, erheblich.
Kurze Handelshistorie
Mit nur 13 Preispunkten seit dem 29. Juli 2026 und einer einzigen Plattform fehlt eine über die Zeit gewachsene, mehrfach bestätigte Einschätzung. Das macht den aktuellen Wert weniger aussagekräftig als bei länger gehandelten Kontrakten.
Zeitfenster bis 31. August 2026
Der lange Auflösungshorizont von rund einem Monat erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb dieses Zeitraums irgendeine Form offizieller Kommunikation zu einer Deeskalation erfolgt, selbst wenn diese nur vorübergehend ist.
Fehlende zweite Preisquelle
Da nur Polymarket notiert, gibt es keinen Vergleichswert, der eine abweichende Einschätzung sichtbar machen könnte. Ein Spread zwischen Venues, der sonst Unsicherheit anzeigen würde, existiert hier schlicht nicht.
Dafür spricht
- Die USA müssten vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, eine offizielle Erklärung abgeben, die als genereller Stopp der Offensivoperationen gegen Iran gilt.
- Diese Erklärung könnte in Form eines Waffenstillstands, einer Waffenruhe oder einer zeitlich befristeten Aussetzung erfolgen, ohne dass Iran zustimmen muss.
- Defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade dürften dabei ausdrücklich fortbestehen, ohne die Auflösung mit Ja zu gefährden.
- Reuters, AP oder eine offizielle Pressekonferenz des Weißen Hauses müssten diese Erklärung öffentlich bestätigen.
Dagegen spricht
- Die US-Regierung könnte bis zum Stichtag lediglich eine partielle oder begrenzte Änderung ankündigen, die nach den Regeln explizit nicht als genereller Stopp zählt.
- Es könnte gar keine offizielle Erklärung erfolgen, etwa weil die Operationen als noch nicht abgeschlossen eingestuft werden.
- Die geringe Handelshistorie und die Konzentration auf eine einzige Plattform bedeuten, dass die aktuelle Einschätzung noch nicht durch wiederholte Marktzyklen oder neue Nachrichtenlagen getestet wurde.
- Eine Formulierung, die von Beobachtern als mehrdeutig oder unvollständig gewertet wird, könnte zu Uneinigkeit darüber führen, ob die Kriterien tatsächlich erfüllt sind.
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
Handelsplätze (1)
- PolymarketEmpfohlenJa100%1,00
- Volumen (24 Std.)
- 19.170,3 $
- Gebühr
- 0%
Auflösungsregeln
Der Kontrakt löst mit Ja auf, wenn die US-Regierung oder ein autorisierter Vertreter vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, öffentlich und offiziell die Beendigung, Einstellung oder Aussetzung der Offensivoperationen gegen Iran erklärt – dazu zählen ein Waffenstillstand, eine Waffenruhe oder eine zeitlich befristete Aussetzung, auch wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade bestehen bleiben. Eine Zustimmung Irans ist nicht erforderlich. Maßgeblich für die Feststellung sind Berichte von Reuters, AP oder offizielle Mitteilungen des Weißen Hauses. Der Kontrakt löst mit Nein auf, wenn nur eine partielle oder begrenzte Änderung angekündigt wird, die keinen generellen Stopp darstellt, oder wenn bis zur Frist keine solche Erklärung erfolgt.
Berechnungsmethodik →Lokaler Bezug
Worauf zu achten ist
Häufige Fragen
- Was genau muss passieren, damit dieser Kontrakt mit Ja aufgelöst wird, und bis wann?
- Die US-Regierung oder ein autorisierter Vertreter muss vor dem 31. August 2026, 23:59 Uhr Eastern Time, öffentlich und offiziell die Beendigung, Einstellung oder Aussetzung der Offensivoperationen gegen Iran erklären. Eine Ankündigung durch Reuters, AP oder eine Pressekonferenz des Weißen Hauses gilt als ausreichende Bestätigung.
- Was bedeutet der aktuelle Marktpreis konkret?
- Der Preis zeigt, wie wahrscheinlich Käufer und Verkäufer des Kontrakts das Eintreten der beschriebenen Ankündigung derzeit einschätzen. Ein Preis nahe dem oberen Ende der Skala bedeutet, dass die Marktteilnehmer das Ereignis für nahezu sicher halten, während ein niedrigerer Preis eine geringere eingepreiste Wahrscheinlichkeit signalisieren würde.
- Was passiert, wenn die USA nur eine teilweise Reduzierung ankündigen?
- Laut den Auflösungsregeln zählt eine nur partielle oder begrenzte Änderung ausdrücklich nicht als genereller Stopp der Offensivoperationen. In diesem Fall würde der Kontrakt mit Nein aufgelöst, selbst wenn eine gewisse Deeskalation stattgefunden hat.
- Muss Iran der Beendigung zustimmen, damit der Kontrakt mit Ja aufgelöst wird?
- Nein. Die Regeln stellen ausdrücklich klar, dass eine Zustimmung Irans nicht erforderlich ist. Es zählt allein die einseitige öffentliche Erklärung der US-Regierung.
- Warum gibt es bislang nur eine Handelsplattform für diesen Kontrakt?
- Der Markt wurde erst am 29. Juli 2026 eröffnet und ist damit sehr jung. Bislang notiert ausschließlich Polymarket den Kontrakt, sodass ein Vergleich mit einer zweiten unabhängigen Preisquelle derzeit nicht möglich ist.
- Was zählt nicht als Beendigung der Offensivoperationen?
- Wenn defensive Maßnahmen, Sanktionen oder eine Seeblockade fortbestehen, steht dies einer Ja-Auflösung nicht entgegen, solange die Offensivhandlungen selbst offiziell eingestellt werden. Bleibt es hingegen bei einer bloß angekündigten Reduzierung ohne generellen Stopp, gilt dies nach den Regeln als unzureichend.