Wird Donald Trump den Friedensnobelpreis 2026 gewinnen?
vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance
- Ja — Das Ereignis tritt ein
- 3%
- Nein — Das Ereignis tritt nicht ein
- 97%
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
Kurz gefasst
Der Markt hält diese Möglichkeit für sehr unwahrscheinlich. Das Nobelkomitee hat noch nie einem amtierenden Staatschef, der gleichzeitig Partei in mehreren offenen geopolitischen Konflikten ist, den Friedensnobelpreis verliehen, und ein von allen Seiten anerkannter Friedensschluss unter Trumps Führung steht bislang aus. Das würde sich nur ändern, wenn vor der Bekanntgabe am 9. Oktober 2026 ein verifizierter, breit anerkannter Friedensvertrag – etwa zu Gaza oder der Ukraine – unter seinem Namen zustande käme.
Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Hintergrund
Analyse
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Nominierungsfrist verstrichen
Die Frist für Nominierungen endete Ende Januar 2026, wodurch das Bewerberfeld für 2026 bereits feststeht. Dass Trump laut Marktregeln überhaupt als Kandidat geführt wird, geht auf frühere Nominierungen durch verbündete Parlamentarier zurück, nicht auf eine gesicherte Aussicht auf die Auszeichnung.
Verhandlungsergebnisse in Gaza und der Ukraine
Ein von allen Konfliktparteien anerkannter, dauerhafter Friedensschluss unter erkennbarer Beteiligung Trumps vor der Bekanntgabe am 9. Oktober 2026 wäre der stärkste Hebel nach oben. Bislang liegt kein derart abgeschlossenes und unstrittiges Abkommen vor, weshalb dieser Faktor die Wahrscheinlichkeit aktuell eher niedrig hält.
Zurückhaltung des Komitees
Die historische Praxis, keine amtierenden Staatschefs mit aktiver Rolle in offenen Konflikten auszuzeichnen, wirkt strukturell gegen eine Vergabe an Trump. Die öffentliche Kritik an der frühen Vergabe 2009 an Obama dürfte diese Zurückhaltung eher verstärkt als abgeschwächt haben.
Konkurrenz durch andere genannte Namen
Mit Selenskyj, Netanyahu, Putin und Musk nennt das Regelwerk vier weitere Personen, die im selben Themenfeld gehandelt werden. Ein dichtes Bewerberfeld verteilt die Aufmerksamkeit und drückt die dem Einzelnen zugeschriebene Wahrscheinlichkeit.
Öffentliches Werben Trumps
Trump hat mehrfach selbst öffentlich erklärt, den Preis verdient zu haben. Erfahrungsgemäß reagiert das Komitee auf offene Lobbyarbeit eher zurückhaltend, sodass dieser Faktor die Chancen kaum erhöht und im Zweifel sogar leicht mindert.
Dafür spricht
- Ein vor dem 9. Oktober 2026 abgeschlossener, von den beteiligten Konfliktparteien anerkannter Friedensvertrag zu Gaza oder der Ukraine mit dokumentierter Beteiligung Trumps müsste vorliegen.
- Das Komitee müsste sich für eine politisch auffällige, kurzfristig wirksame Entscheidung entscheiden, ähnlich wie 2009 bei Obama.
- Trump müsste unter den im Regelwerk genannten Kandidaten als derjenige mit dem klarsten, überprüfbaren diplomatischen Erfolg gelten.
Dagegen spricht
- Bislang liegt kein von allen Seiten anerkannter, abgeschlossener Friedensvertrag mit Trumps Namen verbunden vor.
- Das Komitee hat noch nie einen amtierenden Staatschef ausgezeichnet, der gleichzeitig aktiv in mehrere ungelöste geopolitische Konflikte involviert ist.
- Das Bewerberfeld mit Selenskyj, Netanyahu, Putin und Musk verteilt die Aufmerksamkeit auf mehrere Personen mit unterschiedlichen Rollen in denselben Konflikten.
- Die Erfahrung mit der umstrittenen Vergabe 2009 an Obama macht das Komitee tendenziell vorsichtiger bei der Auszeichnung amtierender US-Präsidenten.
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
Handelsplätze (1)
- PolymarketEmpfohlenJa3%0,03
- Volumen (24 Std.)
- 6129,0 $
- Gebühr
- 5 %
Wahrscheinlichkeit
- Wird Yulia Navalnaya 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?10%
- Wird UNRWA 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?5%
- Wird Papst Leo XIV 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?4%
- Wird Donald Trump 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?3%
- Wird Julian Assange 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?2%
- Wird Greta Thunberg 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?1%
- Wird Elon Musk 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen?1%
Auflösungsregeln
Der Markt löst mit Ja auf, wenn das norwegische Nobelkomitee Donald Trump als alleinigen oder gemeinsamen Träger des Friedensnobelpreises 2026 benennt; die Bekanntgabe wird um den 9. Oktober 2026 erwartet. Bei einer gemeinsamen Vergabe mit anderen prominent gehandelten Kandidaten wie Selenskyj, Netanyahu, Putin oder Musk gilt Trump laut Regelwerk als vorrangig maßgeblich für die Abrechnung. Wird Trump nicht unter den Preisträgern genannt, löst der Markt mit Nein auf; erfolgt bis zum 31. März 2027 keine offizielle Bekanntgabe, wird der Markt annulliert.
Berechnungsmethodik →Lokaler Bezug
Worauf zu achten ist
Häufige Fragen
- Wer entscheidet über den Friedensnobelpreis 2026 und wann?
- Die Entscheidung trifft das fünfköpfige norwegische Nobelkomitee, das vom Storting ernannt wird. Die Bekanntgabe wird für den 9. Oktober 2026 erwartet, die Fälligkeit dieses Marktes ist der 10. Oktober 2026.
- Was bedeutet der aktuelle Marktpreis konkret?
- Der Preis zeigt, für wie wahrscheinlich Käufer und Verkäufer eine Auszeichnung Trumps derzeit halten, ausgedrückt als Wert zwischen null und dem vollen Auszahlungsbetrag. Er ist keine Prognose einer einzelnen Institution, sondern das Ergebnis von Angebot und Nachfrage im Handel.
- Was passiert, wenn der Preis gemeinsam an mehrere Personen vergeben wird?
- Bei einer gemeinsamen Vergabe etwa mit Selenskyj, Netanyahu, Putin oder Musk greifen festgelegte Rangregeln, wonach Trump für die Marktabrechnung vorrangig berücksichtigt wird. Der Markt löst also auch bei einer geteilten Auszeichnung eindeutig auf, solange Trump zu den Genannten zählt.
- Was geschieht, wenn keine Entscheidung veröffentlicht wird?
- Bleibt eine offizielle Bekanntgabe bis zum 31. März 2027 aus, wird der Markt annulliert und ohne Wertung abgerechnet. Ein solcher Fall wäre historisch ungewöhnlich, da das Komitee seine Entscheidung traditionell zuverlässig im Oktober bekannt gibt.
- Wurde Trump schon einmal für den Friedensnobelpreis nominiert?
- Ja, er wurde in mehreren früheren Jahren, unter anderem 2019 und 2020, von verbündeten Parlamentariern nominiert, erhielt die Auszeichnung aber nie. Eine Nominierung allein sagt wenig über die tatsächlichen Erfolgsaussichten aus, da jährlich mehrere Hundert Personen und Organisationen nominiert werden.