Kehrt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bis August 2026 zur Normalität zurück?
vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance
- Ja — Das Ereignis tritt ein
- 1%
- Nein — Das Ereignis tritt nicht ein
- 99%
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
Kurz gefasst
Der Markt hält eine Rückkehr zur Normalität für so gut wie ausgeschlossen. Ausschlaggebend ist die knappe Frist: Bis zum Stichtag bleiben nur noch zwei Tage, und der geforderte gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt von mindestens 60 Schiffsanläufen wurde zuletzt nicht erreicht. Nur eine plötzliche, in den offiziellen Daten sichtbare Entspannung noch vor dem 31. Juli 2026 könnte das ändern.
Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Hintergrund
Analyse
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Verbleibende Frist
Bis zum Stichtag 31. Juli 2026 bleiben nur noch wenige Tage. Da die Auflösung einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt verlangt, müsste eine Erholung bereits jetzt in den Daten sichtbar sein, um die Schwelle rechtzeitig zu erreichen. Dieser Zeitdruck ist der stärkste Faktor gegen ein Ja.
Anhaltende Sicherheitslage am Golf
Solange die Spannungen zwischen Iran, Israel und den USA die Schifffahrtsrouten belasten, bleiben die Anlaufzahlen unter dem historischen Normalniveau. Eine kurzfristige, vollständige Entspannung innerhalb weniger Tage gilt als unwahrscheinlich.
Publikationspraxis von IMF PortWatch
Die Abrechnung hängt an einer konkreten Veröffentlichung des IWF-Datenprojekts. Verzögert sich die Meldung oder bleibt sie aus, greift laut Regelwerk automatisch die Nein-Abrechnung, unabhängig von der tatsächlichen Lage vor Ort.
Trägheit des Sieben-Tage-Durchschnitts
Ein gleitender Durchschnitt glättet Tagesschwankungen und reagiert erst mit Verzögerung auf eine Verbesserung der Lage. Selbst ein plötzlicher Anstieg der täglichen Anläufe bräuchte mehrere Tage, um den Durchschnitt spürbar zu heben.
Dafür spricht
- Die Sicherheitslage in der Straße von Hormus müsste sich noch vor dem 31. Juli 2026 rasch und deutlich entspannen.
- IMF PortWatch müsste in der Folge einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt von mindestens 60 Schiffsanläufen veröffentlichen.
- Diese Veröffentlichung müsste spätestens am 31. Juli 2026 vorliegen, da spätere Meldungen laut Regelwerk nicht mehr berücksichtigt werden.
Dagegen spricht
- Bis zum Stichtag verbleiben nur noch zwei Kalendertage, was für eine Erholung des Sieben-Tage-Durchschnitts kaum ausreicht.
- Die zugrunde liegenden Spannungen in der Golfregion bestehen fort und haben die Anlaufzahlen bislang unter dem Normalniveau gehalten.
- Bleibt eine entsprechende PortWatch-Veröffentlichung aus oder verzögert sie sich, wird gemäß Regelwerk ohnehin mit Nein abgerechnet.
- Der Marktkonsens von 1 % bei einem Handelsvolumen von 5.250.758 US-Dollar zeigt eine breite, stabile Übereinstimmung gegen ein Ja.
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Keine externe Wallet nötig
- Gas übernommen
Handelsplätze (1)
- KalshiEmpfohlenJa1%0,01
- Volumen (24 Std.)
- 342,1 $
- Gebühr
- 0,07 %
Wahrscheinlichkeit
- Vor dem 1. August 20261%
- Kehrt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bis zum 31. Juli zur Normalität zurück?0%
Auflösungsregeln
Grundlage der Abrechnung ist ausschließlich das Datenprojekt IMF PortWatch des Internationalen Währungsfonds. Der Kontrakt löst mit Ja auf, wenn PortWatch bis einschließlich 31. Juli 2026 an irgendeinem Tag einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt von mindestens 60 Schiffsanläufen durch die Straße von Hormus meldet. Liegt keine solche Meldung vor – auch aufgrund einer Verzögerung der Datenveröffentlichung –, wird mit Nein abgerechnet. Settlement-Datum ist der 1. August 2026; gehandelt wird der Kontrakt aktuell ausschließlich auf Kalshi.
Berechnungsmethodik →Lokaler Bezug
Worauf zu achten ist
Häufige Fragen
- Was genau muss passieren, damit dieser Kontrakt mit Ja abgerechnet wird, und bis wann?
- IMF PortWatch muss bis einschließlich 31. Juli 2026 einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt von mindestens 60 Schiffsanläufen durch die Straße von Hormus veröffentlichen. Geschieht dies nicht, wird der Kontrakt mit Nein abgerechnet. Das Settlement selbst erfolgt am 1. August 2026.
- Was bedeutet ein Marktpreis nahe 1 % konkret?
- Ein Preis nahe 1 % zeigt, dass die Marktteilnehmer das Ereignis für sehr unwahrscheinlich halten – rechnerisch etwa ein Fall von hundert. Es handelt sich um eine laufend aktualisierte Einschätzung, keine Garantie für den tatsächlichen Ausgang.
- Was passiert, wenn IMF PortWatch die Daten nicht rechtzeitig veröffentlicht?
- Laut Regelwerk greift in diesem Fall eine Datenlag-Klausel: Liegt bis zum 31. Juli 2026 oder kurz danach keine entsprechende Veröffentlichung vor, wird der Kontrakt automatisch mit Nein abgerechnet.
- Warum liegt die Schwelle ausgerechnet bei 60 Schiffsanläufen?
- Der Wert von 60 Anläufen im gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt entspricht dem von IMF PortWatch erfassten historischen Normalniveau für die Straße von Hormus. Werte darunter gelten in den Marktregeln als Abweichung von der Normalität.
- Warum ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus überhaupt eingeschränkt?
- Seit Anfang 2026 haben Spannungen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten die Sicherheitslage in der Golfregion belastet, was Reedereien zu Routenanpassungen und höheren Versicherungskosten veranlasst hat. Dadurch liegen die täglichen Schiffsanläufe unter dem von PortWatch erfassten Normalniveau.
- Lässt sich eine Position vor dem Stichtag noch verkaufen?
- Ja, bis zum Verfall am 1. August 2026 kann eine gehaltene Position in der Regel jederzeit zum dann aktuellen Marktpreis veräußert werden, sofern ausreichend Gegenpartei-Interesse besteht.