Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Verbleibende Frist
Bis zum Stichtag 31. Juli 2026 bleiben nur noch wenige Tage. Da die Auflösung einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt verlangt, müsste eine Erholung bereits jetzt in den Daten sichtbar sein, um die Schwelle rechtzeitig zu erreichen. Dieser Zeitdruck ist der stärkste Faktor gegen ein Ja.
Anhaltende Sicherheitslage am Golf
Solange die Spannungen zwischen Iran, Israel und den USA die Schifffahrtsrouten belasten, bleiben die Anlaufzahlen unter dem historischen Normalniveau. Eine kurzfristige, vollständige Entspannung innerhalb weniger Tage gilt als unwahrscheinlich.
Publikationspraxis von IMF PortWatch
Die Abrechnung hängt an einer konkreten Veröffentlichung des IWF-Datenprojekts. Verzögert sich die Meldung oder bleibt sie aus, greift laut Regelwerk automatisch die Nein-Abrechnung, unabhängig von der tatsächlichen Lage vor Ort.
Trägheit des Sieben-Tage-Durchschnitts
Ein gleitender Durchschnitt glättet Tagesschwankungen und reagiert erst mit Verzögerung auf eine Verbesserung der Lage. Selbst ein plötzlicher Anstieg der täglichen Anläufe bräuchte mehrere Tage, um den Durchschnitt spürbar zu heben.
Dafür spricht
- Die Sicherheitslage in der Straße von Hormus müsste sich noch vor dem 31. Juli 2026 rasch und deutlich entspannen.
- IMF PortWatch müsste in der Folge einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt von mindestens 60 Schiffsanläufen veröffentlichen.
- Diese Veröffentlichung müsste spätestens am 31. Juli 2026 vorliegen, da spätere Meldungen laut Regelwerk nicht mehr berücksichtigt werden.
Dagegen spricht
- Bis zum Stichtag verbleiben nur noch zwei Kalendertage, was für eine Erholung des Sieben-Tage-Durchschnitts kaum ausreicht.
- Die zugrunde liegenden Spannungen in der Golfregion bestehen fort und haben die Anlaufzahlen bislang unter dem Normalniveau gehalten.
- Bleibt eine entsprechende PortWatch-Veröffentlichung aus oder verzögert sie sich, wird gemäß Regelwerk ohnehin mit Nein abgerechnet.
- Der Marktkonsens von 1 % bei einem Handelsvolumen von 5.250.758 US-Dollar zeigt eine breite, stabile Übereinstimmung gegen ein Ja.
