Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Frist von nur einem Tag
Zwischen dem heutigen Datum und der Abrechnung am 31. Juli 2026, 23:59 Uhr Ostküstenzeit, liegt kaum noch Zeit für eine neue diplomatische Initiative. Dieser enge Zeitrahmen wirkt stark in Richtung eines Nein, da formelle zwischenstaatliche Verträge üblicherweise Monate an Vorbereitung benötigen.
Keine diplomatischen Beziehungen seit 1979
Israel und Iran kommunizieren seit der Islamischen Revolution nicht direkt miteinander, sondern nur über Vermittler wie Oman oder Katar. Das erschwert eine kurzfristige, formell bindende Übereinkunft erheblich und spricht klar gegen ein Ja.
Enge Definition von 'dauerhaft'
Das Regelwerk schließt Waffenruhen, Verlängerungen und bloße Fortschrittserklärungen ausdrücklich vom Ja-Ergebnis aus. Selbst eine kurzfristig verkündete Waffenruhe würde die Bedingung damit nicht erfüllen.
Dünne Handelshistorie
Mit nur zwölf erfassten Preispunkten seit dem 30. Juli 2026 und einer beobachteten Spanne von durchgehend 100 Prozent gegenüber einem inzwischen deutlich niedrigeren Konsens zeigt sich, dass sich die Markteinschätzung erst sehr kurzfristig gebildet hat. Frühe Preisstellungen in einem so jungen Markt sind wenig aussagekräftig.
Fehlender öffentlicher Verhandlungsstand
Es liegen keine Berichte über einen fertig ausgehandelten Vertragstext oder eine bevorstehende gemeinsame Unterzeichnung vor. Ohne einen solchen bereits vorbereiteten Text ist eine Umsetzung binnen eines Tages kaum vorstellbar.
Dafür spricht
- Damit der Markt auf Ja abrechnet, müssten Israel und Iran innerhalb der verbleibenden Stunden bis zum 31. Juli 2026, 23:59 Uhr Ostküstenzeit, ein schriftliches Dokument unterzeichnen, das die militärischen Feindseligkeiten ausdrücklich und dauerhaft beendet.
- Alternativ müssten beide Regierungen öffentlich und unmissverständlich bestätigen, dass ein solches dauerhaftes Abkommen bereits besteht.
- Ein solcher Schritt setzte voraus, dass über die bekannten Vermittlerkanäle wie Oman oder Katar bereits ein vollständig ausgehandelter Vertragstext vorläge, der nur noch der formellen Bestätigung bedarf.
Dagegen spricht
- Israel und Iran unterhalten seit der Islamischen Revolution 1979 keine diplomatischen Beziehungen und führen keine bekannten direkten Verhandlungen.
- Die militärische Eskalation vom Juni 2025 endete mit einer Waffenruhe, nicht mit einem Vertrag, und das Regelwerk schließt Waffenruhen sowie Fortschrittserklärungen ausdrücklich vom Ja-Ergebnis aus.
- Bis zur Frist verbleibt nur noch etwas mehr als ein Tag, ohne dass öffentlich über einen bevorstehenden Vertragsabschluss berichtet wird.
- Der aktuell über die Venues notierte Konsens liegt nahe null, was auf eine als praktisch ausgeschlossen eingeschätzte Erfüllung der Bedingung hindeutet.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
