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Werden Israel und Iran bis zum 31. Juli 2026 ein dauerhaftes Friedensabkommen unterzeichnen?

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Marktkonsens

vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance

JaDas Ereignis tritt ein
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NeinDas Ereignis tritt nicht ein
100%

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Kurz gefasst

Der Markt behandelt ein Abkommen innerhalb der verbleibenden Frist als praktisch ausgeschlossen. Ausschlaggebend ist, dass bis zum 30. Juli 2026 keine diplomatischen Beziehungen zwischen Jerusalem und Teheran bestehen und öffentlich keinerlei fertig ausgehandelter Vertragstext bekannt ist. Ändern könnte sich das nur durch eine überraschende, binnen eines Tages verkündete und von beiden Regierungen bestätigte schriftliche Übereinkunft.

Wie der Kontrakt funktioniert

Ein Kontrakt auf dieses Ereignis zahlt bei Abrechnung einen festen Betrag aus, wenn Israel und Iran bis zum Stichtag ein dauerhaftes Friedensabkommen unterzeichnen oder beide Seiten ein solches öffentlich bestätigen; andernfalls verfällt er wertlos. Der gehandelte Preis gibt an, für wie wahrscheinlich Marktteilnehmer dieses Ergebnis halten – ein Kontrakt zu 0,30 US-Dollar würde etwa bedeuten, dass der Markt die Chance auf rund drei von zehn schätzt, nicht dass das Ereignis bereits zu 30 Prozent eingetreten ist. Abgerechnet wird nach dem Stand vom 31. Juli 2026, 23:59 Uhr US-Ostküstenzeit, auf Basis der Polymarket-Regeln sowie offizieller Erklärungen der israelischen und iranischen Regierung. Bis zum Abrechnungszeitpunkt lässt sich eine gehaltene Position in der Regel zum jeweils aktuellen Marktpreis weiterverkaufen.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja1%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,01
Wenn Sie einsetzen $100
$10.000
Nein99%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
$0,99
Wenn Sie einsetzen $100
$101
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KonsensPolymarket

Wie sich der Preis bewegt hat

Die ersten zwölf erfassten Preispunkte seit dem 30. Juli 2026 lagen durchgehend bei 100 Prozent, die dokumentierte Spanne seit Handelsbeginn reicht also von 100 bis 100 Prozent. Der aktuell über die Venues notierte Konsens liegt dagegen deutlich niedriger. Ein öffentlich berichteter Auslöser für diese Bewegung lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht benennen; angesichts der sehr kurzen Handelshistorie und des insgesamt überschaubaren Volumens von 619.390 US-Dollar auf einer einzigen Venue ist die frühe Preisreihe wenig aussagekräftig für die inzwischen gebildete Markteinschätzung.

Hintergrund

Der Markt fragt, ob Israel und Iran bis zum 31. Juli 2026 ein schriftliches Dokument unterzeichnen oder beide Regierungen öffentlich und eindeutig bestätigen, das die militärischen Feindseligkeiten ausdrücklich und dauerhaft beendet. Zwischen beiden Staaten bestehen seit dem Sturz des Schahs 1979 keine diplomatischen Beziehungen; direkte Verhandlungskanäle existieren praktisch nicht, Kontakte laufen traditionell über Vermittler wie Oman oder Katar.

Analyse

Der Markt für dieses Ereignis ist erst am 30. Juli 2026 – also am Vortag der eigentlichen Frist – erstmals erfasst worden, mit einem gehandelten Volumen von bislang 619.390 US-Dollar, ausschließlich auf Polymarket. Diese kurze Historie ist selbst eine Information: Es handelt sich nicht um einen Markt, der über Monate hinweg Verhandlungsfortschritte eingepreist hat, sondern um einen, der erst unmittelbar vor dem Stichtag nennenswertes Handelsvolumen erhalten hat. Von den zwölf bislang erfassten Preispunkten lagen alle bei 100 Prozent, die Spanne seit Handelsbeginn umfasst also durchgehend 100 bis 100 Prozent – während der aktuell über die Venues notierte Konsens bei praktisch null liegt. Ein öffentlich dokumentierter Auslöser für diese Diskrepanz lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht benennen; sie fällt in ein Zeitfenster mit sehr dünner Handelshistorie, was frühe Preisstellungen wenig repräsentativ für die inzwischen gebildete Markteinschätzung macht. Belastbarer als die Preisreihe ist die Einordnung in der Sache selbst. Am 30. Juli 2026, mit nur noch einem Tag bis zur Frist, gibt es keine öffentlich bekannten Anzeichen für eine bevorstehende Unterzeichnung eines dauerhaften Friedensvertrags zwischen Jerusalem und Teheran. Die strukturellen Hürden bleiben hoch: Israel und Iran unterhalten seit 1979 keine diplomatischen Beziehungen, direkte Verhandlungen fanden auch nach der militärischen Eskalation im Juni 2025 nicht statt, Kontakte liefen ausschließlich über Vermittler. Die im Regelwerk verlangte Schwelle – eine schriftlich unterzeichnete oder beiderseits öffentlich bestätigte, ausdrücklich dauerhafte Beendigung der Feindseligkeiten – liegt deutlich über dem, was bislang erreicht wurde, nämlich eine Waffenruhe ohne Anschlussvertrag. Für ein Ja müsste binnen eines einzigen Tages ein fertig ausgehandeltes Dokument präsentiert und von beiden Regierungen bestätigt werden, wofür keinerlei vorbereitende Signale öffentlich bekannt sind.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  • Frist von nur einem Tag

    Zwischen dem heutigen Datum und der Abrechnung am 31. Juli 2026, 23:59 Uhr Ostküstenzeit, liegt kaum noch Zeit für eine neue diplomatische Initiative. Dieser enge Zeitrahmen wirkt stark in Richtung eines Nein, da formelle zwischenstaatliche Verträge üblicherweise Monate an Vorbereitung benötigen.

  • Keine diplomatischen Beziehungen seit 1979

    Israel und Iran kommunizieren seit der Islamischen Revolution nicht direkt miteinander, sondern nur über Vermittler wie Oman oder Katar. Das erschwert eine kurzfristige, formell bindende Übereinkunft erheblich und spricht klar gegen ein Ja.

  • Enge Definition von 'dauerhaft'

    Das Regelwerk schließt Waffenruhen, Verlängerungen und bloße Fortschrittserklärungen ausdrücklich vom Ja-Ergebnis aus. Selbst eine kurzfristig verkündete Waffenruhe würde die Bedingung damit nicht erfüllen.

  • Dünne Handelshistorie

    Mit nur zwölf erfassten Preispunkten seit dem 30. Juli 2026 und einer beobachteten Spanne von durchgehend 100 Prozent gegenüber einem inzwischen deutlich niedrigeren Konsens zeigt sich, dass sich die Markteinschätzung erst sehr kurzfristig gebildet hat. Frühe Preisstellungen in einem so jungen Markt sind wenig aussagekräftig.

  • Fehlender öffentlicher Verhandlungsstand

    Es liegen keine Berichte über einen fertig ausgehandelten Vertragstext oder eine bevorstehende gemeinsame Unterzeichnung vor. Ohne einen solchen bereits vorbereiteten Text ist eine Umsetzung binnen eines Tages kaum vorstellbar.

Dafür spricht

  • Damit der Markt auf Ja abrechnet, müssten Israel und Iran innerhalb der verbleibenden Stunden bis zum 31. Juli 2026, 23:59 Uhr Ostküstenzeit, ein schriftliches Dokument unterzeichnen, das die militärischen Feindseligkeiten ausdrücklich und dauerhaft beendet.
  • Alternativ müssten beide Regierungen öffentlich und unmissverständlich bestätigen, dass ein solches dauerhaftes Abkommen bereits besteht.
  • Ein solcher Schritt setzte voraus, dass über die bekannten Vermittlerkanäle wie Oman oder Katar bereits ein vollständig ausgehandelter Vertragstext vorläge, der nur noch der formellen Bestätigung bedarf.

Dagegen spricht

  • Israel und Iran unterhalten seit der Islamischen Revolution 1979 keine diplomatischen Beziehungen und führen keine bekannten direkten Verhandlungen.
  • Die militärische Eskalation vom Juni 2025 endete mit einer Waffenruhe, nicht mit einem Vertrag, und das Regelwerk schließt Waffenruhen sowie Fortschrittserklärungen ausdrücklich vom Ja-Ergebnis aus.
  • Bis zur Frist verbleibt nur noch etwas mehr als ein Tag, ohne dass öffentlich über einen bevorstehenden Vertragsabschluss berichtet wird.
  • Der aktuell über die Venues notierte Konsens liegt nahe null, was auf eine als praktisch ausgeschlossen eingeschätzte Erfüllung der Bedingung hindeutet.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

Auf Polymarket öffnenJa 0,00
  • Gas übernommen
  • keine Handelsgebühr

Handelsplätze (1)

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
Polymarket; official statements from Israeli and Iranian governments
Auflösungsdatum

Abgerechnet wird nach den Regeln von Polymarket in Verbindung mit offiziellen Erklärungen der israelischen und der iranischen Regierung. Ja gilt nur, wenn beide Seiten bis zum 31. Juli 2026, 23:59 Uhr US-Ostküstenzeit, entweder ein schriftliches Abkommen unterzeichnen oder formell annehmen, das die militärischen Feindseligkeiten ausdrücklich und dauerhaft beendet, oder wenn beide Regierungen ein solches Abkommen öffentlich und eindeutig bestätigen. Waffenruhen, Verlängerungen bestehender Vereinbarungen oder Erklärungen über bloße Fortschritte ohne dauerhafte Beendigung zählen ausdrücklich nicht; in allen anderen Fällen wird auf Nein abgerechnet.

Berechnungsmethodik

Lokaler Bezug

Die Stabilität im Nahen Osten wirkt sich über die Straße von Hormus und die globalen Öl- und Gasmärkte unmittelbar auf Energiepreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Ein tatsächliches Ende der Feindseligkeiten zwischen Israel und Iran würde Risikoprämien auf Energieimporte tendenziell senken und wäre auch für die deutsche Nahost- und Irandiplomatie, etwa im Rahmen der E3-Gespräche zum iranischen Nuklearprogramm, von Bedeutung. Die enge Frist dieses konkreten Marktes lässt jedoch kaum Raum für eine kurzfristige Entspannung, die sich hier niederschlagen könnte.

Worauf zu achten ist

Entscheidend ist der Abrechnungszeitpunkt am 31. Juli 2026, 23:59 Uhr US-Ostküstenzeit. Zu beobachten sind bis dahin jede gemeinsame Erklärung aus Jerusalem und Teheran, Stellungnahmen der Vermittler Oman und Katar, sowie Reaktionen des US-Außenministeriums oder der Internationalen Atomenergie-Organisation, sollte sich in letzter Minute eine Bewegung ergeben.

Häufige Fragen

Was genau muss passieren, damit dieser Markt auf Ja abrechnet?
Israel und Iran müssten bis zum 31. Juli 2026, 23:59 Uhr Ostküstenzeit, entweder gemeinsam ein schriftliches Dokument unterzeichnen, das die militärischen Feindseligkeiten ausdrücklich und dauerhaft beendet, oder beide Regierungen müssten ein solches Abkommen öffentlich bestätigen.
Was bedeutet der aktuelle Preis konkret?
Der Preis spiegelt wider, wie wahrscheinlich Marktteilnehmer aktuell ein fristgerechtes dauerhaftes Friedensabkommen einschätzen. Er ist keine Vorhersage im Sinne einer Garantie, sondern die laufend neu gebildete Einschätzung aller Käufer und Verkäufer auf Polymarket.
Zählt eine bloße Waffenruhe oder Verlängerung als Ja?
Nein. Das Regelwerk schließt Waffenruhen, Verlängerungen bestehender Vereinbarungen und Erklärungen über bloße Fortschritte ausdrücklich aus. Verlangt wird eine ausdrücklich als dauerhaft bezeichnete Beendigung der Feindseligkeiten.
Was passiert, wenn kurz vor der Frist etwas Widersprüchliches verkündet wird?
Maßgeblich sind die offiziellen Erklärungen beider Regierungen sowie die Polymarket-Regeln zum Zeitpunkt des Stichtags. Bleiben Aussagen vage oder widersprechen sie sich, greift die Definition des Regelwerks, wonach im Zweifel auf Nein abgerechnet wird.
Warum ist die Frist für dieses Ereignis so kurz?
Der Markt wurde erst am 30. Juli 2026 erfasst, einen Tag vor dem festgelegten Abrechnungstermin 31. Juli 2026. Das erklärt die sehr kurze Handelshistorie von bislang nur zwölf Preispunkten.
Warum gibt es keine Preisspanne zwischen mehreren Venues?
Dieser Markt wird bislang ausschließlich auf Polymarket mit einem Volumen von 619.390 US-Dollar gehandelt, weshalb kein Vergleich zu anderen Plattformen möglich ist.

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