Hält der Waffenstillstand zwischen Israel und Iran bis zum 15. August 2026?
vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance
- Ja — Das Ereignis tritt ein
- 75%
- Nein — Das Ereignis tritt nicht ein
- 25%
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
Kurz gefasst
Der Markt hält ein Andauern des Waffenstillstands für wahrscheinlicher als einen Bruch, ohne die Frage als entschieden zu betrachten. Ausschlaggebend ist die enge Definition dessen, was als Bruch zählt: Abgefangene Raketen, Artillerie oder Angriffe über Drittparteien lösen kein Nein aus, nur ein direkter Luft- oder Raketenschlag zwischen den beiden Staaten. Ein einziger solcher Vorfall vor dem 15. August würde die Einschätzung sofort umkehren.
Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Hintergrund
Analyse
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Enge Definition des Bruchs
Nur direkte, wirkungsvolle Luft- oder Raketenschläge zwischen Israel und Iran zählen als Nein-Ereignis. Das schließt abgefangene Angriffe, Artillerie, Seebeschuss und Cyberoperationen aus und erhöht damit strukturell die Wahrscheinlichkeit eines Ja, selbst bei anhaltender Spannung.
Stellvertreterkonflikte bleiben neutral
Aktionen von Hisbollah, Huthi-Rebellen oder irakischen Milizen lösen keine Auflösung aus, solange sie nicht direkt von Israel oder Iran gegeneinander ausgeführt werden. Das puffert den Vertrag gegen einen Großteil der tatsächlichen regionalen Unruhe ab.
Innenpolitischer Druck auf beiden Seiten
Sowohl die israelische als auch die iranische Führung stehen unter wirtschaftlichem und politischem Druck, eine erneute offene Konfrontation zu vermeiden. Das stützt die Fortsetzung des Waffenstillstands, ist aber kein dauerhafter Schutz gegen einen einzelnen Auslöser.
Jüngster Preissprung ohne benannten Auslöser
Der Anstieg um 8 Prozentpunkte binnen 24 Stunden liegt außerhalb der bisherigen Handelsspanne und deutet auf frische, marktbewegende Informationen hin. Da keine öffentlich bestätigte Ursache vorliegt, bleibt unklar, ob die Bewegung von einer diplomatischen Entwicklung oder von geringer Marktiefe getrieben wurde.
Dafür spricht
- Bis zum 15. August 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, findet kein direkter, wirkungsvoller Luft- oder Raketenschlag zwischen Israel und Iran statt.
- Vermittlungsbemühungen aus den USA und der Golfregion halten die Kommunikationskanäle zwischen Jerusalem und Teheran offen.
- Aktionen von Stellvertreterkräften wie Hisbollah oder irakischen Milizen bleiben unterhalb der Schwelle einer direkten Staat-zu-Staat-Aktion.
- Beide Regierungen priorisieren innenpolitische und wirtschaftliche Stabilität gegenüber einer erneuten offenen Eskalation.
Dagegen spricht
- Ein einzelner direkter Vergeltungsschlag, etwa als Reaktion auf eine Aktion einer Stellvertreterkraft, würde die Vereinbarung sofort beenden.
- Die Vorgeschichte direkter Schläge zwischen beiden Staaten im Sommer 2026 zeigt, dass Eskalation innerhalb weniger Tage möglich ist.
- Der jüngste Kurssprung um 8 Prozentpunkte bei geringer Markttiefe kann ebenso gut überzogene Reaktion wie fundierte Neubewertung sein.
- Regionale Stellvertreterkonflikte könnten sich so weit zuspitzen, dass eine direkte Konfrontation der Hauptakteure kaum vermeidbar wird.
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
Handelsplätze (1)
- PolymarketEmpfohlenJa75%0,75
- Volumen (24 Std.)
- 40.203,6 $
- Gebühr
- 0%
Auflösungsregeln
Die Auflösung erfolgt über Polymarket anhand von Nachrichtenberichten zu israelischen oder iranischen Militäraktionen. Der Vertrag löst mit Ja auf, wenn bis zum 15. August 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, keine direkte, wirkungsvolle Luft- oder Raketenaktion zwischen den beiden Staaten stattgefunden hat; andernfalls löst er mit Nein auf. Abgefangene Geschosse, Boden-Luft-Abwehr, Kleinwaffenfeuer, Bodeneinfälle, Cyberoperationen, Seebeschuss sowie Artillerie- und Mörserfeuer zählen ausdrücklich nicht als auflösungsrelevante Aktionen.
Berechnungsmethodik →Lokaler Bezug
Worauf zu achten ist
Häufige Fragen
- Was genau entscheidet über Ja oder Nein, und wann?
- Maßgeblich ist, ob bis zum 15. August 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, ein direkter Luft- oder Raketenschlag mit unmittelbarer Wirkung zwischen Israel und Iran stattfindet. Grundlage sind Polymarket-Regeln in Verbindung mit Nachrichtenberichten über militärische Vorfälle.
- Was bedeutet der aktuell angezeigte Preis?
- Der Preis spiegelt die von Marktteilnehmern eingepreiste Wahrscheinlichkeit wider, dass die Waffenruhe bis zum Stichtag hält. Er ist keine Vorhersage im Sinne einer Garantie, sondern die laufend aktualisierte Einschätzung von Angebot und Nachfrage im Handel.
- Was zählt nicht als Bruch des Waffenstillstands?
- Abgefangene Raketen, Boden-Luft-Abwehr, Beschuss durch Kleinwaffen, Bodeneinfälle, Cyberoperationen, Seebeschuss sowie Artillerie- oder Mörserfeuer lösen laut Regelwerk kein Nein aus. Auch kleinere kurzreichweitige Angriffe sind ausdrücklich ausgenommen.
- Was passiert, wenn die Lage am Stichtag unklar ist?
- Die Auflösung stützt sich auf Nachrichtenberichte über Israel oder Iran zugeordnete Militäraktionen; liegt bis zum 15. August 2026 keine bestätigte qualifizierende Aktion vor, löst der Vertrag mit Ja auf. Bei widersprüchlicher Berichterstattung würde die Einstufung anhand der verfügbaren Quellenlage zum Stichtag erfolgen.
- Warum ist der Kurs zuletzt so stark gestiegen?
- Der Anstieg um 8 Prozentpunkte binnen eines Tages liegt außerhalb der bisherigen Handelsspanne von 57 bis 72 Prozent, ohne dass ein einzelner öffentlich bestätigter Auslöser dafür vorliegt. Bei begrenzter Markttiefe können solche Bewegungen sowohl neue Informationen als auch einzelne größere Handelspositionen widerspiegeln.