Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Enge Definition des Bruchs
Nur eine direkte Luft- oder Boden-Boden-Raketenattacke auf das jeweils andere Land zählt als Bruch der Waffenruhe. Abgefangene Geschosse, Artillerie, Cyberoperationen und kleinere Angriffe sind ausdrücklich ausgeschlossen. Das senkt die Zahl der Ereignisse, die den Vertrag auf Nein kippen könnten, spürbar.
Verbleibendes Zeitfenster
Bis zum Stichtag am 9. August 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, bleiben nur noch wenige Tage. Je kürzer das Fenster ohne gemeldeten Angriff, desto weniger Gelegenheiten bestehen rein rechnerisch noch für eine Eskalation vor der Abrechnung.
Bisherige Ruhephase seit Ende Juli
Der Anstieg der Wahrscheinlichkeit von 73 auf 93 Prozent seit dem 29. Juli 2026 fällt zeitlich mit einer Phase ohne gemeldete qualifizierende Angriffe zusammen. Diese beobachtete Ruhe stützt die höhere Einschätzung, auch wenn der Markt keine Garantie für die Fortsetzung liefert.
Fragile Ausgangslage im Verhältnis Israel-Iran
Die zugrunde liegenden Spannungen zwischen beiden Staaten sind mit der Waffenruhe nicht aufgelöst, sondern nur ausgesetzt. Ein einzelner bestätigter Vorfall, der die Schwelle einer direkten Attacke überschreitet, würde den Vertrag unmittelbar auf Nein bringen und ist daher der zentrale Abwärtsrisikofaktor.
Begrenzte Handelsbasis
Dafür spricht
- Seit Beginn der Erfassung am 29. Juli 2026 wurde kein qualifizierender Angriff zwischen Israel und Iran gemeldet.
- Die Resolutionsregeln schließen zahlreiche Reibungspunkte wie Artilleriebeschuss, Cyberangriffe und abgefangene Geschosse ausdrücklich aus, sodass isolierte Zwischenfälle die Waffenruhe im Sinne des Vertrags nicht brechen.
- Bis zum Stichtag am 9. August 2026 verbleiben nur noch wenige Tage, was das Zeitfenster für eine neue direkte Eskalation mechanisch verkleinert.
- Der stetige Anstieg der Marktwahrscheinlichkeit von 73 auf 93 Prozent zeigt eine sich verfestigende Einschätzung ohne gegenläufige Korrektur in den letzten 24 Stunden.
Dagegen spricht
- Waffenstillstände im Nahen Osten haben sich historisch wiederholt als fragil erwiesen und können durch einen einzelnen Vorfall kollabieren.
- Die Schwankungsbreite von 67 bis 78 Prozent in den ersten Tagen der Erfassung zeigt, dass erhebliche Unsicherheit bestand und weiterhin bestehen kann.
- Ein einziger bestätigter Luft- oder Raketenangriff, der das jeweils andere Land direkt trifft, würde den Vertrag sofort und unabhängig von der bisherigen Preisentwicklung auf Nein abrechnen.
- Die grundlegenden politischen und militärischen Spannungen zwischen Israel und Iran, etwa um das iranische Nuklearprogramm und regionale Stellvertreterkonflikte, sind durch die Waffenruhe nicht beseitigt, sondern lediglich pausiert.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
