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Wird der Waffenstillstand zwischen Israel und Iran am 27. Oktober 2026 noch halten?

Auflösung: Aktualisiert:

Kurz gefasst

Der Markt behandelt die Frage praktisch als entschieden: Bis zum Stichtag ist kein einziger qualifizierender Luft- oder Raketenschlag gemeldet worden, und die Schwelle für ein Nein ist bewusst hoch angesetzt. Ändern könnte sich das nur durch einen konkreten, direkten Angriff einer der beiden Seiten in den verbleibenden Stunden bis 23:59 Uhr iranischer Zeit am 27. Oktober 2026.

Redaktionelle Illustration zum Ereignis: Wird der Waffenstillstand zwischen Israel und Iran am 27. Oktober 2026 noch halten?

Wie der Kontrakt funktioniert

Ein Kontrakt zu diesem Ereignis zahlt bei Fälligkeit einen festen Betrag aus, wenn der Waffenstillstand laut den genannten Kriterien bis zum 27. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, ohne qualifizierenden Angriff bestanden hat; andernfalls verfällt er wertlos. Der Preis, zu dem ein solcher Kontrakt aktuell gehandelt wird, spiegelt schlicht wider, für wie wahrscheinlich Käufer und Verkäufer den Fortbestand des Waffenstillstands halten – ein Kontrakt bei 0,30 würde beispielsweise bedeuten, dass der Markt das Ereignis in etwa drei von zehn Fällen erwartet, nicht dieses konkrete Ereignis. Aufgelöst wird am 28. Oktober 2026 auf Basis der Lage am Vortag; bis dahin lässt sich eine einmal eingegangene Position in der Regel jederzeit zum dann geltenden Preis wieder veräußern.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja98%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,98
Wenn Sie einsetzen $100
$102
Nein2%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
$0,02
Wenn Sie einsetzen $100
$5.000

Wahrscheinlichkeit

Die Historie beginnt, sobald das Ereignis erfasst wird

Wie sich der Preis bewegt hat

Für dieses Ereignis liegt aktuell ein Konsenswert von 98 Prozent bei einem Gesamtvolumen von 289.763 US-Dollar auf einem einzigen beobachteten Handelsplatz, Polymarket, vor. Detaillierte Verlaufsdaten zu früheren Ständen, Tages- oder Wochenbewegungen liegen für dieses Ereignis nicht vor; festzuhalten ist lediglich, dass sich der Preis zum Betrachtungszeitpunkt nahe dem oberen Rand der möglichen Spanne befindet, was auf eine Markteinschätzung nahe an einer faktisch entschiedenen Frage hindeutet.

Analyse

Hintergrund

Das Ereignis fragt, ob der bestehende Waffenstillstand zwischen Israel und Iran bis zum Ende des 27. Oktober 2026 ohne eine direkte militärische Eskalation fortbesteht. Entscheidend ist nicht die allgemeine Spannungslage, sondern eine eng definierte Schwelle: Nur ein Luftschlag oder ein Angriff mit einer Boden-Boden-Rakete, der das jeweils andere Land unmittelbar trifft, zählt als Bruch. Abgefangene Flugkörper, Artilleriebeschuss, Cyberoperationen, Bodeninfiltrationen oder kurzreichweitige Zwischenfälle fallen ausdrücklich nicht darunter. Maßgeblich für die Auflösung sind Angaben von Polymarket sowie Meldungen über offizielle Stellungnahmen des israelischen und des iranischen Militärs beziehungsweise ihrer Regierungen. Das Konstrukt ist damit kein allgemeines Stimmungsbarometer für die Beziehungen zwischen beiden Staaten, sondern eine enge, überprüfbare Tatsachenfrage mit einem festen Stichtag.
Der Konsens über alle beobachteten Handelsplätze liegt bei 98 Prozent, gehandelt wird dieses Ereignis derzeit ausschließlich auf Polymarket mit einem Gesamtvolumen von 289.763 US-Dollar. Ein Wert in dieser Größenordnung signalisiert, dass die Marktteilnehmer die Frage faktisch für entschieden halten, nicht für offen: Bei einer tatsächlich unsicheren Lage würde sich eine deutlich breitere Preisspanne zwischen verschiedenen Teilnehmern einstellen. Dass nur ein einziger Handelsplatz aktiv ist, begrenzt zugleich die Aussagekraft eines Vergleichs zwischen Venues – es gibt schlicht keine zweite Preisquelle, gegen die sich diese Einschätzung spiegeln ließe. Entscheidend für das hohe Niveau ist die enge Fassung der Auflösungsregel selbst. Dadurch, dass abgefangene Flugkörper, Artillerie, Marineartillerie, Bodeninfiltrationen und Cyberoperationen ausdrücklich nicht als Bruch zählen, bleibt ein breites Spektrum an möglichen Reibungen zwischen Israel und Iran folgenlos für dieses Ereignis. Nur ein direkter Luftschlag oder ein Angriff mit einer Boden-Boden-Rakete, der das andere Land unmittelbar trifft, würde zu einem Nein führen. Diese hohe Schwelle erklärt, warum selbst eine angespannte, aber nicht offen eskalierte Lage mit einem sehr hohen Ja-Preis vereinbar ist. Hinzu kommt der extrem kurze verbleibende Zeitraum: Der Stichtag für eine qualifizierende Handlung liegt am 27. Oktober 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit, also praktisch am Tag der Betrachtung selbst. Für eine Verschiebung der Einschätzung müsste innerhalb weniger Stunden eine der beiden Seiten einen Angriff ausführen, der die genannten Kriterien erfüllt und zugleich von israelischen oder iranischen Militär- beziehungsweise Regierungsstellen bestätigt oder in entsprechenden Berichten dokumentiert wird. Je kürzer das verbleibende Zeitfenster, desto weniger Raum bleibt statistisch für ein solches Ereignis, was sich unmittelbar im hohen Preisniveau niederschlägt.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  1. Enge Auflösungsschwelle

    Die Regel zählt ausdrücklich nur direkte Luft- oder Boden-Boden-Raketenschläge als Bruch, während abgefangene Munition, Artillerie, Marinebeschuss, Bodeninfiltrationen und Cyberangriffe explizit ausgenommen sind. Das drückt die Wahrscheinlichkeit eines Nein spürbar nach unten, weil ein breites Spektrum möglicher Zwischenfälle folgenlos bleibt.

  2. Verbleibendes Zeitfenster

    Der Stichtag liegt am 27. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit – nur noch wenige Stunden ab dem Betrachtungszeitpunkt. Je kürzer das Fenster, desto geringer die statistische Chance auf eine neue qualifizierende Eskalation vor Fristende.

  3. Fehlende gemeldete Vorfälle

    Bis zum aktuellen Stand liegen keine Berichte über einen Luft- oder Raketenschlag vor, der die Auflösungskriterien erfüllt. Das stützt die hohe Ja-Einschätzung des Marktes direkt.

  4. Einzelner Handelsplatz

    Mit Polymarket als einzigem beobachteten Venue und 289.763 US-Dollar Volumen gibt es keine zweite Preisquelle zur Gegenprobe. Das hohe Volumen bei einem derart hohen Preis deutet auf breiten Konsens hin, nicht auf eine umstrittene Einschätzung.

Dafür spricht

  • Bis zum 27. Oktober 2026 ist kein Luft- oder Boden-Boden-Raketenschlag gemeldet worden, der die Kriterien der Auflösungsregel erfüllt.
  • Bis zum Stichtag um 23:59 Uhr iranischer Zeit verbleiben nur noch wenige Stunden, was das Zeitfenster für eine neue qualifizierende Eskalation stark begrenzt.
  • Zahlreiche Formen militärischer Reibung – abgefangene Flugkörper, Artillerie, Marinebeschuss, Bodeninfiltrationen, Cyberoperationen – zählen laut Regelwerk ausdrücklich nicht als Bruch des Waffenstillstands.

Dagegen spricht

  • Ein einziger direkter Luftschlag oder Angriff mit einer Boden-Boden-Rakete durch Israel oder Iran gegen das jeweils andere Land vor Fristende würde das Ereignis sofort mit Nein auflösen.
  • Die Beziehungen zwischen Israel und Iran gelten als grundsätzlich volatil, sodass eine rasche Eskalation innerhalb kurzer Zeit nicht ausgeschlossen werden kann.
  • Eine Bestätigung über israelische oder iranische Militär- beziehungsweise Regierungsstellen könnte kurzfristig erfolgen, falls sich die Lage doch noch zuspitzt.

Worauf zu achten ist

Maßgeblich ist der Stichtag am 27. Oktober 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit, bis zu dem eine qualifizierende Handlung erfolgen müsste, sowie die formale Auflösung am 28. Oktober 2026. Relevant sind in diesem engen Zeitfenster ausschließlich offizielle Stellungnahmen des israelischen oder iranischen Militärs beziehungsweise ihrer Regierungen sowie Berichte über einen tatsächlichen Luft- oder Boden-Boden-Raketenschlag zwischen beiden Staaten.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

Auf Polymarket öffnenJa 0,98
  • Gas übernommen
  • keine Handelsgebühr

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Handelsplätze (1)

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
Polymarket; news reports from Israeli and Iranian military/government statements
Auflösungsdatum

Die Auflösung erfolgt auf Basis von Polymarket sowie Nachrichtenberichten über offizielle Stellungnahmen des israelischen und des iranischen Militärs beziehungsweise ihrer Regierungen. Das Ereignis löst mit Ja auf, wenn bis zum 27. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, kein direkter Luft- oder Boden-Boden-Raketenschlag zwischen Israel und Iran stattgefunden hat; andernfalls löst es am 28. Oktober 2026 mit Nein auf. Abgefangene Flugkörper, Artillerie, Marinebeschuss, Bodeninfiltrationen, Cyberoperationen und geringfügige kurzreichweitige Zwischenfälle zählen dabei ausdrücklich nicht als auflösungsrelevanter Vorfall.

Berechnungsmethodik →

Lokaler Bezug

Eine erneute direkte militärische Eskalation zwischen Israel und Iran würde die Energiepreise in Europa unmittelbar berühren, da Lieferrouten und Rohölmärkte im Nahen Osten empfindlich auf solche Ereignisse reagieren – ein Effekt, der sich über die Gas- und Strompreise bis zur deutschen Industrie durchschlägt. Zusätzlich sind europäische Exportrouten durch die Region betroffen, was dieses Ereignis für exportorientierte Unternehmen im deutschsprachigen Raum zu einem konkreten, wenn auch indirekten wirtschaftlichen Risikofaktor macht.

Häufige Fragen

Was genau entscheidet dieses Ereignis, und wann?
Entscheidend ist, ob bis zum 27. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, ein direkter Luftschlag oder ein Angriff mit einer Boden-Boden-Rakete zwischen Israel und Iran stattfindet. Grundlage der Auflösung am 28. Oktober 2026 sind Angaben von Polymarket sowie Berichte über Stellungnahmen des israelischen und iranischen Militärs beziehungsweise ihrer Regierungen.
Was bedeutet der aktuell angezeigte Preis?
Der Preis gibt wieder, für wie wahrscheinlich die Marktteilnehmer den Fortbestand des Waffenstillstands bis zum Stichtag halten. Ein Preis nahe dem oberen Ende der Skala bedeutet, dass die meisten Teilnehmer ein Andauern des Waffenstillstands für sehr wahrscheinlich halten, ohne dass dies eine Garantie darstellt.
Was passiert, wenn die Lage am Stichtag unklar bleibt?
Die Regel verlangt eine konkrete, bestätigte qualifizierende Handlung für ein Nein; liegt eine solche nicht vor oder ist sie nicht eindeutig belegt, würde das Ereignis mit Ja aufgelöst werden. Mehrdeutige oder nicht offiziell bestätigte Zwischenfälle reichen laut Regelwerk nicht für ein Nein aus.
Was zählt überhaupt als Verstoß gegen den Waffenstillstand?
Nur ein Luftschlag oder ein Angriff mit einer Boden-Boden-Rakete, der das jeweils andere Land direkt trifft, zählt als Verstoß. Abgefangene Flugkörper, Artillerie, Marinebeschuss, Bodeninfiltrationen, Cyberoperationen und kurzreichweitige, geringfügige Zwischenfälle sind ausdrücklich ausgenommen.
Wie viel wird zu diesem Ereignis gehandelt, und wo?
Beobachtet wird ausschließlich Polymarket mit einem Gesamtvolumen von 289.763 US-Dollar. Daten zu weiteren Handelsplätzen liegen für dieses Ereignis nicht vor.

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Ja / Nein