Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Enge Auflösungsdefinition
Nur direkte Luftangriffe oder Boden-Boden-Raketenangriffe mit tatsächlicher Einwirkung zählen als Bruch. Dadurch bleibt ein großer Teil regionaler Zwischenfälle für dieses Ereignis folgenlos, was die Wahrscheinlichkeit eines Neins strukturell senkt.
Kurzes verbleibendes Zeitfenster
Bis zum Stichtag am 21. Oktober 2026 bleiben nur noch wenige Tage. Je kürzer der Zeitraum, desto geringer die statistische Gelegenheit für eine neue, qualifizierende Eskalation.
Fehlende gemeldete Vorfälle
Es liegen keine Berichte über direkte Angriffe zwischen Israel und Iran seit Markteröffnung vor. Diese Ruhe stützt die hohe eingepreiste Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen der Waffenruhe.
Regionale Stellvertreterdynamik
Spannungen über verbündete Milizen, das iranische Nuklearprogramm oder Zwischenfälle an See könnten theoretisch in eine direkte Konfrontation münden. Dieses Risiko bleibt ein Restfaktor, der die Einschätzung nicht auf nahezu hundert Prozent treibt.
Einzelner Handelsplatz
Da nur Polymarket für dieses Ereignis Daten liefert, fehlt ein Vergleichswert, der die Einschätzung über eine zweite unabhängige Preisbildung bestätigen würde.
Dafür spricht
- Es findet bis zum 21. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, kein direkter Luftangriff und kein Boden-Boden-Raketenangriff mit tatsächlicher Einwirkung zwischen Israel und Iran statt.
- Etwaige regionale Zwischenfälle beschränken sich auf die ausdrücklich ausgenommenen Kategorien wie abgefangene Geschosse, Artillerie oder Cyberoperationen.
- Die seit der Waffenruhe im Jahr 2025 bestehende Zurückhaltung beider Seiten bei direkten gegenseitigen Angriffen setzt sich in den verbleibenden Tagen fort.
Dagegen spricht
- Ein einzelner bestätigter Luftangriff oder Raketenangriff mit direkter Einwirkung auf das Staatsgebiet des anderen Landes vor dem 21. Oktober 2026 würde die Auflösung sofort auf Nein kippen.
- Eskalationen über Stellvertreterakteure wie mit Iran verbündete Milizen könnten eine direkte israelische oder iranische Reaktion auslösen.
- Entwicklungen rund um das iranische Nuklearprogramm könnten einen präventiven oder vergeltenden Militärschlag provozieren, der die enge Auflösungsregel erfüllt.
