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Wird 2026 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen?

Auflösung: Aktualisiert:

Kurz gefasst

Der Markt behandelt die Frage praktisch als Münzwurf – eine Seite hat sich nicht durchgesetzt. Der Grund ist die Höhe der Latte: 2024 hat den bisherigen Rekord deutlich nach oben verschoben, und ein neuer Höchstwert verlangt, dass die globale Jahresanomalie diesen Wert erneut übertrifft, obwohl der El-Niño-Schub von 2023/24 abgeklungen ist. Bewegung in die Bewertung bringen vor allem die monatlichen GISTEMP-Aktualisierungen der NASA im zweiten Halbjahr und die Entwicklung im tropischen Pazifik; entschieden wird erst mit der Jahreszahl, die die NASA voraussichtlich im Januar 2027 veröffentlicht.

Redaktionelle Illustration zum Ereignis: Wird 2026 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen?

Wie der Kontrakt funktioniert

Gehandelt wird ein Kontrakt auf ein Ja-oder-Nein-Ereignis. Tritt das Ereignis ein, wird der Kontrakt bei Abrechnung mit 1 USD ausgezahlt; tritt es nicht ein, verfällt er wertlos. Der Preis dazwischen ist nichts anderes als die Einschätzung, die Käufer und Verkäufer derzeit teilen: Ein Kontrakt bei 0,30 entspräche der Aussage, das Ereignis trete etwa in drei von zehn Fällen ein. Bezugszeitraum ist das Kalenderjahr, das am 31. Dezember 2026 endet; abgerechnet wird jedoch erst, wenn die NASA die Jahresanomalie 2026 veröffentlicht, erwartet um Januar 2027. Wer vor der Abrechnung aussteigen will, kann eine Position in der Regel jederzeit zum dann gültigen Preis wieder verkaufen, ohne das Ergebnis abzuwarten.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja49%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,49
Wenn Sie einsetzen $100
$204
Nein51%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
$0,51
Wenn Sie einsetzen $100
$196

Wahrscheinlichkeit

Die Historie beginnt, sobald das Ereignis erfasst wird

Wie sich der Preis bewegt hat

Für diesen Kontrakt liegt keine belastbare Kurshistorie mit Eröffnungsniveau, Tages- und Wochenveränderung oder Spannweite vor; entsprechend lässt sich keine Bewegung auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, und eine solche Zuordnung wäre erfunden. Was sich sagen lässt: Die Bewertung über die Handelsplätze lag zuletzt bei 49 Prozent, praktisch exakt in der Mitte, bei einem kumulierten Volumen von 555.093 USD an einem einzigen Handelsplatz. Ein Niveau nahe der Mitte Anfang August – nach sechs bereits veröffentlichten Monatsanomalien – ist selbst die Aussage: Der Markt hält das Rennen um den ersten Rang für offen und sieht in den bisherigen Daten kein Signal, das eine Richtung erzwingt. Weil nur ein Orderbuch existiert, gibt es keine Spanne zwischen Handelsplätzen, aus der sich abweichende Einschätzungen ablesen ließen.

Analyse

Hintergrund

Die NASA führt mit dem Goddard Institute for Space Studies (GISS) eine der vier weltweit maßgeblichen globalen Temperaturreihen, den Global Land-Ocean Temperature Index (GISTEMP). Er kombiniert Landstationen mit Meeresoberflächentemperaturen und gibt die Werte nicht in absoluten Graden an, sondern als Abweichung vom Mittel der Jahre 1951 bis 1980. Genau diese Anomalie entscheidet über die Rangfolge der Jahre – und damit über diesen Markt.
Die Bewertung über die Handelsplätze hinweg lag zuletzt bei 49 Prozent – so nah an der Mitte, wie eine Frage nur liegen kann. Das ist bemerkenswert, weil der Markt Anfang August bereits über gut die Hälfte des Jahres verfügt: Die monatlichen GISTEMP-Anomalien von Januar bis Juni sind veröffentlicht, die Copernicus-Bulletins ebenfalls. Ein Preis nahe der Mitte nach dieser Datenmenge sagt also nicht, dass Informationen fehlen, sondern dass die vorliegenden Daten das Jahr weder klar vor noch klar hinter 2024 stellen. Bei Rangfragen entscheiden Hundertstelgrade, und die verbleibenden Monate – insbesondere die statistisch schwankungsanfällige Phase des Nordwinters – können den Jahresmittelwert noch in beide Richtungen verschieben. Zur Einordnung der Hürde: Der Rekord wechselte in der GISTEMP-Reihe zuletzt in schneller Folge. 2016 wurde von 2023 abgelöst, 2023 bereits ein Jahr später von 2024. Beide Sprünge fielen mit einem kräftigen El Niño im tropischen Pazifik zusammen, der Wärme aus dem Ozean in die Atmosphäre entlässt und die globale Mitteltemperatur typischerweise mit einigen Monaten Verzögerung anhebt. Genau dieser Rückenwind fehlt einem Rekordjahr, das auf eine El-Niño-Phase folgt. Historisch liegen die Jahre unmittelbar nach einem starken El Niño meist knapp unter dem Rekordwert – nicht weit darunter, aber eben darunter. Dass der Markt trotzdem nicht deutlich unter die Mitte gerutscht ist, spiegelt den steilen zugrunde liegenden Erwärmungstrend: Der Abstand zwischen einem Rekordjahr und dem Folgejahr ist zuletzt kleiner geworden als der Trendzuwachs pro Jahrzehnt vermuten ließe. Ein zweiter Punkt betrifft die Preisbildung selbst. Der Kontrakt wird nur an einem Handelsplatz geführt, Polymarket, mit einem kumulierten Volumen von 555.093 USD. Es gibt damit keine Spanne zwischen konkurrierenden Orderbüchern, an der sich ablesen ließe, ob unterschiedliche Teilnehmerkreise zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Das Volumen ist für ein Klimathema beachtlich, aber es trägt nicht dieselbe Aussagekraft wie ein an mehreren Börsen parallel gehandelter Makro-Kontrakt. Wer den Preis liest, liest die Meinung eines einzelnen, mäßig tiefen Marktes – informativ, aber nicht mit derselben Robustheit wie ein breit gehandelter Zinskontrakt. Entscheidend ist schließlich die Wahl der Datenquelle. Abgerechnet wird ausschließlich nach der Spalte "No_Smoothing" der NASA-GISS-Jahrestabelle. Die vier großen Reihen – GISTEMP, NOAA, HadCRUT und die Reanalyse ERA5 des europäischen Copernicus-Dienstes – unterscheiden sich in der Behandlung von Datenlücken, insbesondere in der Arktis, und in der Referenzperiode. Sie kommen in einzelnen Jahren zu abweichenden Rangfolgen. Ein Jahr kann in ERA5 als Rekord gemeldet werden und in GISTEMP knapp auf Rang zwei landen, ohne dass eine der beiden Reihen fehlerhaft wäre. Für diesen Markt zählt nur die NASA-Zahl – und die kommt später als die Copernicus-Meldung, die traditionell in der ersten Januarhälfte erscheint und die Schlagzeilen setzt.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  1. ENSO-Zustand im Pazifik

    Ob sich im zweiten Halbjahr 2026 El-Niño-, Neutral- oder La-Niña-Bedingungen durchsetzen, ist der stärkste einzelne Hebel auf die globale Jahresanomalie. El Niño hebt die globale Mitteltemperatur mit rund drei bis sechs Monaten Verzögerung an und schiebt die Wahrscheinlichkeit nach oben; La Niña wirkt umgekehrt und würde einen Rekord sehr unwahrscheinlich machen. Die monatlichen ENSO-Diagnosen des NOAA Climate Prediction Center sind deshalb der wichtigste Terminkalender für diesen Kontrakt.

  2. Die Höhe der Marke von 2024

    2024 hat den Rekord nicht knapp, sondern spürbar über 2023 gehoben, und 2023 lag bereits deutlich über 2016. Je höher die zu übertreffende Marke, desto mehr muss der zugrunde liegende Trend allein leisten, wenn der El-Niño-Beitrag entfällt. Dieser Faktor drückt die Wahrscheinlichkeit und ist der Hauptgrund, warum der Markt nicht klar über der Mitte liegt.

  3. Nordwinter-Monate November und Dezember

    Der Jahresmittelwert ist ein Durchschnitt aus zwölf Monatsanomalien; zwei ungewöhnlich warme oder kalte Monate zum Jahresende verschieben ihn um Hundertstelgrade – und Hundertstelgrade entscheiden über den ersten Rang. Solange diese Monate offen sind, kann die Bewertung nicht in eine Richtung ausschlagen. Die GISTEMP-Aktualisierungen im Dezember und Januar sind daher die letzten echten Informationsereignisse vor der Abrechnung.

  4. Datenquelle und Revisionen

    GISTEMP wird laufend nachjustiert, wenn Stationsdaten und Meeresoberflächen-Datensätze aktualisiert werden; frühere Monatswerte ändern sich dabei um kleine Beträge. Bei einem Abstand von wenigen Hundertsteln zum Rekord kann eine Revision die Rangfolge kippen. Das erhöht die Unsicherheit an beiden Rändern und hält den Preis näher an der Mitte, als eine reine Klimaprognose es täte.

  5. Veröffentlichungstermin und Rückfallregel

    Abgerechnet wird erst mit der offiziellen NASA-Jahreszahl, üblicherweise in der gemeinsamen Bekanntgabe von NASA und NOAA im Januar. Verzögert sich diese über den 1. März 2027 hinaus, greift eine Rückfallregel auf einen Konsens glaubwürdiger Berichterstattung. Das ist kein Preisfaktor im Kern, verlängert aber die Haltedauer und ist für die Kapitalbindung relevant.

Dafür spricht

  • Der zugrunde liegende Erwärmungstrend ist so steil, dass die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Rekordjahren zuletzt auf wenige Hundertstelgrade zusammengeschrumpft sind – ein Rekord ohne El-Niño-Rückenwind ist damit keine Ausnahme mehr, sondern eine offene Möglichkeit.
  • Setzen im Herbst 2026 wieder El-Niño-Bedingungen im tropischen Pazifik ein, würde deren Wärmeimpuls bereits Teile des vierten Quartals erfassen und den Jahresmittelwert heben.
  • Da die Datenlage bis Jahresmitte den Markt nicht unter die Mitte gedrückt hat, liegt 2026 nach den bisher veröffentlichten Monatsanomalien offenbar in Reichweite der Marke von 2024.
  • Der ozeanische Wärmeinhalt bleibt auf hohem Niveau, sodass auch neutrale Pazifikbedingungen ein Jahr nahe am Rekord stützen können.

Dagegen spricht

  • Jahre unmittelbar nach einem starken El Niño liegen historisch fast immer knapp unter dem Rekordwert, weil der ozeanische Wärmeimpuls ausläuft und der Trend allein die Differenz selten aufholt.
  • 2024 hat die Marke ungewöhnlich weit nach oben gesetzt; um sie zu übertreffen, müsste 2026 zwei Trendjahre in einem leisten.
  • Bereits eine schwache La-Niña-Phase in den letzten Monaten des Jahres würde den Jahresmittelwert genug drücken, um den ersten Rang außer Reichweite zu bringen.
  • Selbst wenn andere Reihen wie ERA5 einen Rekord melden, entscheidet ausschließlich die NASA-Tabelle – ein knapper zweiter Rang dort führt zu einer Nein-Abrechnung.

Worauf zu achten ist

Maßgeblich sind vier wiederkehrende Termine. Erstens die monatliche GISTEMP-Aktualisierung der NASA, die üblicherweise rund zwei Wochen nach Monatsende erscheint und die einzige für die Abrechnung relevante Zahlenreihe fortschreibt. Zweitens die ENSO-Diagnosen des NOAA Climate Prediction Center, die monatlich den Zustand und die Prognose für den tropischen Pazifik aktualisieren – hier entscheidet sich, ob das vierte Quartal Rückenwind oder Gegenwind bringt. Drittens die monatlichen Klimabulletins des EU-Dienstes Copernicus, die früher erscheinen als die NASA-Werte und als Frühindikator gelesen werden, ohne selbst abrechnungsrelevant zu sein. Viertens die vorläufige Klimazustandserklärung der Weltorganisation für Meteorologie im November 2026, die eine erste Jahreseinordnung liefert. Die eigentliche Entscheidung fällt mit der gemeinsamen Jahresbekanntgabe von NASA und NOAA, erwartet im Januar 2027.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

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Handelsplätze (1)

Wahrscheinlichkeit

  • Wird 2026 das wärmste Jahr der Aufzeichnungen sein?49%
  • Wird 2026 das zweitwärmste Jahr der Aufzeichnungen sein?44%
  • Wird 2026 das drittwärmste Jahr der Aufzeichnungen sein?2%
  • Wird 2026 das sechstwärmste Jahr der Aufzeichnungen oder niedriger rangieren?1%
  • Wird 2026 das viertwärmste Jahr der Aufzeichnungen sein?0%
  • Wird 2026 das fünftwärmste Jahr der Aufzeichnungen sein?0%

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
NASA GISS Global Land-Ocean Temperature Index (data.giss.nasa.gov)
Auflösungsdatum

Maßgeblich ist der Global Land-Ocean Temperature Index des NASA Goddard Institute for Space Studies (data.giss.nasa.gov), und zwar die jährliche Mitteltemperatur-Anomalie in der Spalte "No_Smoothing". Mit Ja wird abgerechnet, wenn 2026 dort als einzelnes wärmstes Jahr der gesamten Reihe geführt wird. Bei einem Gleichstand mit einem anderen Jahr richtet sich das Ergebnis nach dem Rang, den dieses Jahr einnimmt. Die Abrechnung erfolgt, sobald die NASA die Jahreszahl 2026 veröffentlicht – erwartet um Januar 2027. Liegt bis zum 1. März 2027 keine Veröffentlichung vor, wird auf einen Konsens glaubwürdiger Berichterstattung zurückgegriffen. Andere Datensätze wie ERA5 von Copernicus, NOAAGlobalTemp oder HadCRUT sind nicht abrechnungsrelevant, auch wenn sie zu einer abweichenden Rangfolge kommen können; da der Kontrakt derzeit nur an einem Handelsplatz geführt wird, existieren keine konkurrierenden Abrechnungsquellen.

Berechnungsmethodik

Lokaler Bezug

Für Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Rangfrage mehr als eine Statistik: Sie liefert den Referenzrahmen für die europäische Klimapolitik. Die EU-Kommission stützt ihre Zwischenziele auf Wissenschaftsberichte, die dieselben globalen Reihen zitieren, und die Debatte um den Start des zweiten Emissionshandelssystems für Gebäude und Verkehr – ab 2027 vorgesehen und wegen der erwarteten Preiswirkung politisch umstritten – wird von jeder neuen Rekordmeldung befeuert. Ein bestätigter Rekord verschiebt die Argumentationslast in Richtung Verschärfung, ein knapp verfehlter Rekord liefert der Gegenseite das Argument der Verschnaufpause, obwohl ein einzelnes Jahr klimatologisch wenig über den Trend aussagt. Der zweite Kanal ist wirtschaftlich unmittelbar. Anhaltend hohe Jahresmitteltemperaturen bedeuten in Mitteleuropa niedrigere Rheinpegel in den Sommermonaten und damit Einschränkungen für die Binnenschifffahrt, von der Chemie- und Stahlstandorte in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg abhängen; sie bedeuten außerdem höhere Kühllasten im Sommer bei gleichzeitig geringerer Effizienz thermischer Kraftwerke. Für Rückversicherer mit Sitz in München und Zürich sind die Jahresrangfolgen zudem ein Eingangsparameter in der Modellierung von Elementarschadenrisiken, die sich mittelfristig in Prämien niederschlägt.

Häufige Fragen

Was genau entscheidet über Ja oder Nein?
Allein die Jahresanomalie 2026 in der Spalte "No_Smoothing" der Tabelle des NASA Goddard Institute for Space Studies. Liegt dieser Wert höher als der jedes anderen Jahres der Reihe, wird mit Ja abgerechnet. Meldungen anderer Institute – Copernicus, NOAA, Berkeley Earth, HadCRUT – sind für die Abrechnung ohne Bedeutung, auch wenn sie früher erscheinen und die Berichterstattung prägen.
Wann wird abgerechnet, wenn das Jahr schon am 31. Dezember 2026 endet?
Der Bezugszeitraum endet mit dem Jahr, die Zahl aber nicht. Die NASA veröffentlicht die Jahresanomalie üblicherweise im Januar des Folgejahres, hier also voraussichtlich im Januar 2027. Liegt sie bis zum 1. März 2027 nicht vor, greift eine Rückfallregel auf einen Konsens glaubwürdiger Berichterstattung.
Was bedeutet ein Preis nahe der Mitte?
Er bedeutet, dass Käufer und Verkäufer die beiden Ausgänge derzeit ungefähr gleich gewichten – nicht, dass niemand etwas weiß. Nach mehreren bereits veröffentlichten Monatswerten ist das die Aussage, dass 2026 nahe an der Marke von 2024 liegt und die verbleibenden Monate den Ausschlag geben. Bei Rangfragen entscheiden Hundertstelgrade, weshalb sich der Preis auch bei guter Datenlage lange nicht festlegt.
Was passiert bei einem Gleichstand?
Die Regel ist ausdrücklich geregelt: Teilt sich 2026 den ersten Rang mit einem anderen Jahr, richtet sich die Abrechnung nach dem Rang, den das gleichauf liegende Jahr einnimmt. In der Praxis kommt ein exakter Gleichstand selten vor, weil GISTEMP die Anomalien mit zwei Nachkommastellen ausweist – ausgeschlossen ist er damit aber nicht.
Warum sollte 2026 überhaupt kein Rekordjahr werden, wenn die Erwärmung anhält?
Der Trend läuft über Jahrzehnte, die Rangfolge einzelner Jahre wird zusätzlich von der natürlichen Schwankung im tropischen Pazifik bestimmt. El Niño hebt die globale Mitteltemperatur vorübergehend an, La Niña senkt sie – die Amplitude dieser Schwankung ist in einem Einzeljahr größer als der Trendzuwachs. Deshalb folgen auf Rekordjahre regelmäßig etwas kühlere Jahre, ohne dass der langfristige Anstieg unterbrochen wäre.
Kann eine Position vor der Veröffentlichung im Januar 2027 aufgelöst werden?
In der Regel ja. Kontrakte lassen sich bis zur Abrechnung im laufenden Handel wieder verkaufen, zum jeweils aktuellen Preis. Die Liquidität hängt allerdings davon ab, wie aktiv das Orderbuch zu diesem Zeitpunkt ist; hier wird der Kontrakt nur an einem Handelsplatz geführt.
49 %/ 51 %
Ja / Nein