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Hält der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bis zum 25. September 2026?

Auflösung: Aktualisiert:

Kurz gefasst

Der Markt behandelt ein Fortbestehen des Waffenstillstands als nahezu sicher. Ausschlaggebend ist, dass bis heute, 24. September 2026, kein qualifizierender US-Angriff gemeldet wurde und die Abrechnungsregeln nur eine sehr enge Kategorie militärischer Handlungen als Bruch werten. Ändern würde sich das Bild nur durch eine bestätigte US-Luft-, Raketen- oder Drohnenattacke auf iranisches Gebiet in den verbleibenden rund 24 Stunden bis zum Stichtag.

Redaktionelle Illustration zum Ereignis: Hält der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bis zum 25. September 2026?

Wie der Kontrakt funktioniert

Ein Kontrakt zu diesem Ereignis zahlt bei Fälligkeit einen festen Betrag aus, wenn die im Titel genannte Bedingung eintrifft, und nichts, wenn sie nicht eintrifft. Der gehandelte Preis spiegelt lediglich ein, was Käufer und Verkäufer derzeit für die Wahrscheinlichkeit halten: Ein Preis von 0,30 würde etwa bedeuten, dass der Markt das Ereignis mit ungefähr drei von zehn Fällen für wahrscheinlich hält. Abgerechnet wird dieser Kontrakt am 25. September 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit, und zwar danach, ob bis dahin ein qualifizierender US-Militärschlag gegen Iran gemeldet wurde oder nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt lässt sich eine gehaltene Position in der Regel jederzeit zum dann geltenden Preis wieder verkaufen.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja97%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,97
Wenn Sie einsetzen $100
$103
Nein3%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
$0,03
Wenn Sie einsetzen $100
$3.333

Wahrscheinlichkeit

Die Historie beginnt, sobald das Ereignis erfasst wird

Wie sich der Preis bewegt hat

Für diesen Kontrakt liegt aktuell ein marktübergreifender Konsens von 96 Prozent vor, gehandelt ausschließlich auf Polymarket mit einem Volumen von 575.367 US-Dollar. Separate historische Verlaufsdaten zu Tages- oder Wochenbewegungen liegen für diesen Markt nicht vor, sodass sich keine Aussage über frühere Ausschläge treffen lässt. Ein derart hoher, auf einer einzigen Plattform gebildeter Wert deutet aber darauf hin, dass die Marktteilnehmer die Frage angesichts der kurzen Restlaufzeit und der engen Abrechnungsregeln bereits als weitgehend entschieden betrachten.

Analyse

Hintergrund

Der Kontrakt bezieht sich auf einen bestehenden Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, der nach einer Phase militärischer Spannungen im Jahr 2026 zustande kam. Gefragt wird, ob dieser Zustand bis zum Abrechnungszeitpunkt am 25. September 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit ohne einen erneuten US-Militärschlag Bestand hat. Grundlage für die Abrechnung sind Polymarket sowie öffentliche Nachrichtenberichte über US-Militäraktionen gegen Iran. Die Regeln definieren sehr genau, was als Bruch zählt: ein Luftschlag mit Bomben, Luft-Boden-Raketen oder luftgestützten Drohnen, oder ein Boden-Boden-Angriff mit Marschflugkörpern, ballistischen Raketen oder Einweg-Angriffsdrohnen. Abgefangene oder zerstörte Geschosse, Beschuss von See, Artillerie, Cyberoperationen, Handfeuerwaffen, Bodeninvasionen sowie bloße Drohungen oder Genehmigungen zählen ausdrücklich nicht. Diese enge Abgrenzung ist zentral für das Verständnis der aktuellen Marktbewertung.
Der marktübergreifende Konsens liegt bei 96 Prozent, gehandelt bislang ausschließlich auf Polymarket mit einem Volumen von 575.367 US-Dollar. Diese Konzentration auf eine einzige Plattform bedeutet, dass es keinen Vergleichswert von einer zweiten Börse gibt, an dem sich Meinungsverschiedenheiten ablesen ließen – der Preis bildet also nur die Einschätzung der Teilnehmer dieses einen Orderbuchs ab, allerdings bei einem für ein geopolitisches Ereignis dieser Größenordnung durchaus beachtlichen Handelsvolumen. Ein Wert nahe 96 Prozent zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der eingesetzten Mittel auf ein Fortbestehen des Waffenstillstands setzt und kaum Unsicherheit über den Ausgang besteht. Entscheidend für diese hohe Konzentration ist die Struktur der Abrechnungsregeln selbst. Sie verlangen nicht irgendeine militärische Aktivität, sondern konkret einen Luftschlag oder einen Boden-Boden-Angriff, der direkt iranisches Gebiet trifft. Ereignisse, die in einer angespannten Lage häufiger vorkommen können – abgefangene Geschosse, Artilleriebeschuss, Cyberoperationen oder bloße Ankündigungen – zählen ausdrücklich nicht als Bruch. Diese enge Definition erhöht die Schwelle für ein Nein-Ergebnis erheblich und erklärt, warum der Markt trotz der grundsätzlichen Fragilität militärischer Waffenruhen eine so hohe Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen einpreist. Hinzu kommt der Zeitfaktor: Bis zum Abrechnungszeitpunkt am 25. September 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit verbleibt vom heutigen Datum, dem 24. September 2026, nur noch ein sehr kurzes Zeitfenster von etwa einem Tag. Ein neuer, medial bestätigter Militärschlag müsste in dieser kurzen Frist sowohl stattfinden als auch öffentlich dokumentiert werden, um das Ergebnis noch zu kippen. Je kürzer das verbleibende Fenster, desto stärker konzentriert sich die Marktbewertung naturgemäß auf den bereits eingetretenen, ereignislosen Zeitraum seit Beginn des Waffenstillstands.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  1. Bisher kein gemeldeter Angriff

    Bis zum 24. September 2026 liegt kein Bericht über einen qualifizierenden US-Militärschlag gegen Iran vor. Dieser bereits verstrichene, ereignislose Zeitraum ist der stärkste Einzelfaktor für die hohe Wahrscheinlichkeit eines Ja-Ergebnisses.

  2. Enge Definition der Abrechnung

    Nur Luftschläge und Boden-Boden-Angriffe auf iranisches Gebiet zählen als Bruch, während abgefangene Munition, Artillerie, Cyberoperationen, Bodeninvasionen und Drohungen ausdrücklich ausgeschlossen sind. Diese Eingrenzung senkt die Zahl der Ereignisse, die den Kontrakt noch kippen könnten, deutlich.

  3. Sehr kurze Restlaufzeit

    Zwischen dem heutigen Datum und dem Abrechnungszeitpunkt am 25. September 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, liegt nur noch etwa ein Tag. Ein kurzes Zeitfenster begrenzt rein rechnerisch die Wahrscheinlichkeit, dass ein neues, bestätigtes Ereignis noch eintritt.

  4. Handelsvolumen auf einer Plattform

    Das gesamte gemeldete Volumen von 575.367 US-Dollar entfällt auf Polymarket allein. Das zeigt zwar reges Interesse an der Frage, liefert aber keinen Vergleichswert von einer zweiten Börse, an dem sich abweichende Einschätzungen ablesen ließen.

Dafür spricht

  • Bis zum 24. September 2026 wurde kein qualifizierender US-Luft- oder Raketenschlag gegen Iran gemeldet.
  • Die Abrechnungsregeln schließen abgefangene Munition, Marinebeschuss, Artillerie, Cyberoperationen, Bodeninvasionen und bloße Drohungen ausdrücklich als Bruchgrund aus.
  • Bis zum Fälligkeitszeitpunkt am 25. September 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit verbleibt nur noch ein sehr kurzes Zeitfenster von rund einem Tag.

Dagegen spricht

  • Ein einziger bestätigter US-Luftschlag, Raketen- oder Drohnenangriff auf iranisches Gebiet vor dem Stichtag würde den Kontrakt sofort mit Nein abrechnen, unabhängig vom sonstigen Kontext.
  • Militärische Konflikte können kurzfristig eskalieren, und das verbleibende Zeitfenster bis zum 25. September 2026 umfasst immerhin noch einen vollen Tag, in dem neue Berichte auftauchen könnten.

Worauf zu achten ist

Bis zum Abrechnungszeitpunkt am 25. September 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit ist ausschließlich relevant, ob ein US-Luftschlag, ein Boden-Boden-Angriff mit Marschflugkörpern oder ballistischen Raketen, oder ein Einsatz von Einweg-Angriffsdrohnen gegen iranisches Gebiet öffentlich gemeldet wird. Meldungen über abgefangene Geschosse, Artillerie- oder Marinebeschuss, Cyberoperationen oder Bodenoperationen ohne diese spezifischen Angriffsformen ändern das Ergebnis nicht, selbst wenn sie in den kommenden rund 24 Stunden auftreten sollten.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

Auf Polymarket öffnenJa 0,97
  • Gas übernommen
  • keine Handelsgebühr

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Handelsplätze (1)

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
Polymarket / news reports of US military strikes on Iran
Auflösungsdatum

Der Kontrakt wird anhand von Polymarket-Regeln sowie öffentlichen Nachrichtenberichten über US-Militäraktionen gegen Iran abgerechnet. Er löst Nein aus, wenn die Vereinigten Staaten bis zum 25. September 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, einen qualifizierenden Luftschlag oder Boden-Boden-Angriff auf iranisches Gebiet durchführen, etwa mit Bomben, Luft-Boden-Raketen, luftgestützten Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen oder Einweg-Angriffsdrohnen. Abgefangene oder zerstörte Geschosse, Beschuss von See oder mit Artillerie, Cyberoperationen, Handfeuerwaffen, Bodeninvasionen sowie bloße Drohungen oder Genehmigungen zählen nicht als Bruch, sodass der Kontrakt in diesen Fällen mit Ja abgerechnet wird.

Berechnungsmethodik

Lokaler Bezug

Eine erneute militärische Eskalation zwischen den USA und Iran birgt das Risiko sprunghaft steigender Öl- und Gaspreise, da der Iran und die Straße von Hormus für die globalen Energiemärkte von zentraler Bedeutung sind. Für die deutsche, österreichische und schweizerische Industrie, die auf verlässliche und kalkulierbare Energiekosten angewiesen ist, wäre ein Bruch des Waffenstillstands damit kein abstraktes geopolitisches Ereignis, sondern ein unmittelbarer Kostenfaktor über Rohöl- und Gaspreise, die sich in Produktionskosten und letztlich in Verbraucherpreisen niederschlagen können.

Häufige Fragen

Was genau entscheidet, ob dieser Kontrakt mit Ja oder Nein abgerechnet wird, und wann?
Abgerechnet wird am 25. September 2026 um 23:59 Uhr iranischer Zeit anhand von Polymarket-Regeln und öffentlichen Nachrichtenberichten über US-Militäraktionen. Nein gilt nur bei einem bestätigten US-Luftschlag oder Boden-Boden-Angriff auf iranisches Gebiet, in allen anderen Fällen resultiert Ja.
Was bedeutet ein Marktpreis nahe 96 Prozent konkret?
Ein Preis von 96 bedeutet, dass die Marktteilnehmer das Fortbestehen des Waffenstillstands mit etwa 96 von 100 Fällen für wahrscheinlich halten. Das ist eine Einschätzung, kein garantiertes Ergebnis.
Was passiert, wenn ein militärischer Vorfall mehrdeutig ist oder sich die Berichterstattung verzögert?
Die Regeln zählen ausdrücklich nur bestimmte Angriffsformen als Bruch, während abgefangene Munition, Artillerie, Cyberoperationen, Bodeninvasionen und bloße Drohungen ausgeschlossen sind. Bei Unklarheit orientiert sich die Abrechnung an gesicherten Nachrichtenberichten, nicht an vorläufigen oder unbestätigten Meldungen.
Warum wird dieser Kontrakt bislang nur auf einer Plattform gehandelt?
Aktuell listet ausschließlich Polymarket diesen Kontrakt, mit einem Handelsvolumen von 575.367 US-Dollar. Ein Fehlen weiterer Börsen bedeutet, dass kein unabhängiger Vergleichswert existiert, an dem sich abweichende Einschätzungen ablesen ließen.
Kann eine gehaltene Position vor dem 25. September 2026 wieder verkauft werden?
Ja, Positionen lassen sich in der Regel jederzeit vor dem Abrechnungstermin zum dann aktuellen Preis veräußern. Der Preis vor Fälligkeit entspricht dabei stets der jeweils aktuellen Markteinschätzung, nicht dem späteren Abrechnungsergebnis.

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Ja / Nein