Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Verlauf der Iran-Israel-US-Spannungen
Jede weitere Deeskalation zwischen den beteiligten Staaten erleichtert Reedereien die Kalkulation und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Anläufe wieder auf 60 oder mehr steigen. Ein erneuter militärischer Zwischenfall in der Region würde die Schwelle dagegen kurzfristig unerreichbar machen und wirkt damit stark preisdämpfend auf ein Ja.
Versicherungsprämien für Golf-Routen
Solange die Kriegsrisikoprämien für Fahrten durch die Straße von Hormuz erhöht bleiben, meiden manche Reedereien die Route oder reduzieren die Frequenz, was die Anlaufzahlen unter der Schwelle hält. Sinkende Prämien sind ein direktes, beobachtbares Signal für eine Normalisierung.
Globale Öl- und Gasnachfrage
Ein höherer weltweiter Bedarf an Rohöl und Flüssiggas, etwa durch OPEC+-Förderentscheidungen, erhöht tendenziell die Zahl der Tankerfahrten durch die Meerenge und wirkt damit Ja-stärkend. Eine schwächere Nachfrage würde die Erreichung der 60er-Schwelle zusätzlich erschweren.
Diplomatische Entwicklungen
Fortschritte bei Verhandlungen zwischen Iran und westlichen Staaten, etwa zu einem Nuklearabkommen oder einer Deeskalationsvereinbarung, würden das Vertrauen der Schifffahrtsbranche stärken und die Wahrscheinlichkeit einer Normalisierung merklich erhöhen. Ein Abbruch solcher Gespräche würde in die entgegengesetzte Richtung wirken.
Methodik und Revisionen von IMF PortWatch
Da Datenrevisionen ausdrücklich berücksichtigt werden, kann eine nachträgliche Korrektur der AIS-basierten Zählung das Ergebnis noch nach der ursprünglichen Veröffentlichung verändern. Dieser technische Faktor ist von geringerem Gewicht als die politische Lage, aber nicht zu vernachlässigen.
Dafür spricht
- Die Spannungen zwischen Iran, Israel und den USA müssen sich im Laufe von 2026 hinreichend beruhigen, damit Reedereien wieder verstärkt durch die Meerenge fahren.
- Der von IMF PortWatch veröffentlichte gleitende 7-Tage-Durchschnitt der Schiffsanläufe muss in mindestens einem Kalendermonat vor dem 31. Dezember 2026 einen Wert von 60 oder mehr erreichen.
- Versicherungsprämien für Fahrten durch die Straße von Hormuz müssten spürbar sinken, damit sich die Kalkulation für Reedereien wieder normalisiert.
- Es dürfte in diesem Zeitraum zu keinem neuen schweren Zwischenfall kommen, der die Anlaufzahlen erneut drückt.
Dagegen spricht
- Ein erneuter militärischer oder diplomatischer Zwischenfall zwischen Iran und den USA oder Israel könnte die Schifffahrt jederzeit wieder verunsichern und die Anlaufzahlen unter die Schwelle drücken.
- Erhöhte Kriegsrisikoprämien könnten über das gesamte Jahr 2026 hinweg bestehen bleiben und Reedereien dazu bewegen, die Route weiterhin zu meiden oder die Frequenz gering zu halten.
- Sollte die 60er-Schwelle in keinem einzigen Monat bis zum 31. Dezember 2026 erreicht werden, resolviert das Ereignis automatisch mit Nein.
- Eine schwächere globale Nachfrage nach Rohöl und Flüssiggas könnte die Anlaufzahlen unabhängig von der geopolitischen Lage niedrig halten.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
