Hört Wladimir Putin bis Ende 2026 auf, russischer Präsident zu sein?
vom Markt geschätzte Wahrscheinlichkeit — nicht Ihre Trefferchance
- Ja — Das Ereignis tritt ein
- 9%
- Nein — Das Ereignis tritt nicht ein
- 91%
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
Kurz gefasst
Der Markt hält es für sehr unwahrscheinlich, dass Putin sein Amt bis Ende 2026 verliert. Ausschlaggebend ist, dass es weder Wahlen noch verfassungsrechtliche Fristen gibt, die vor 2030 einen Machtwechsel erzwingen, und dass keine belastbaren Berichte über gesundheitliche oder politische Probleme vorliegen. Ändern könnte sich das nur durch ein konkretes, öffentlich bestätigtes Ereignis – etwa eine Gesundheitskrise, eine Rücktrittsankündigung oder eine sichtbare Erschütterung der Machtstrukturen im Kreml.
Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Hintergrund
Analyse
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Verfassungslage bis 2030
Die Verfassungsänderung von 2020 setzte Putins Amtszeiten zurück und erlaubt ihm formal eine Kandidatur bis 2036; die nächste planmäßige Wahl liegt erst 2030. Dieser fehlende institutionelle Termin drückt die Wahrscheinlichkeit für 2026 spürbar nach unten.
Loyalität des Sicherheitsapparats
Nach der Wagner-Meuterei 2023 hat sich das Machtgefüge um Militär, FSB und Nationalgarde als stabil erwiesen. Solange diese Strukturen loyal bleiben, fehlt ein realistischer Mechanismus für eine erzwungene Amtsenthebung, was stark gegen ein Ja spricht.
Gesundheitszustand
Öffentlich verifizierbare Informationen über Putins Gesundheit liegen nicht vor, wiederkehrende Spekulationen haben sich bislang nicht bestätigt. Ein plötzliches, schwerwiegendes Gesundheitsereignis bliebe das Szenario mit der unmittelbarsten Auflösungswirkung, da bereits eine Ankündigung genügt.
Kriegsverlauf in der Ukraine
Ein militärischer Rückschlag oder eine für den Kreml erkennbar verlustreiche Entwicklung könnte innenpolitischen Druck erzeugen. Bislang hat der Kriegsverlauf jedoch zu keiner öffentlich sichtbaren Erosion von Putins Machtposition geführt.
Elitenkonflikt
Ein offener Bruch innerhalb der Führungsriege, etwa zwischen Sicherheitsapparat und Wirtschaftseliten, wäre ein weiterer Auslöser. Derzeit gibt es keine belastbaren Berichte über eine solche organisierte Fraktionsbildung.
Dafür spricht
- Ein gesundheitlich bedingter Ausfall Putins müsste öffentlich bestätigt oder von Reuters, AP oder BBC übereinstimmend berichtet werden, um die Frage sofort mit Ja aufzulösen.
- Eine Rücktritts- oder Absetzungsankündigung vor dem 31. Dezember 2026 löst die Auflösung unmittelbar aus, selbst wenn der tatsächliche Amtswechsel erst später erfolgen würde.
- Ein sichtbarer Bruch innerhalb von Sicherheitsapparat oder Militärführung, vergleichbar mit der Wagner-Meuterei von 2023, müsste diesmal zu einem tatsächlichen Machtverlust führen statt zu deren Niederschlagung.
- Ein militärischer Wendepunkt im Krieg gegen die Ukraine müsste innenpolitischen Druck erzeugen, der über bisherige Belastungsproben hinausgeht.
Dagegen spricht
- Die Verfassungsänderung von 2020 erlaubt Putin formal eine Kandidatur bis 2036, die nächste planmäßige Präsidentschaftswahl findet erst 2030 statt, sodass 2026 kein institutioneller Wechseltermin ansteht.
- Sicherheitsapparat, Militärführung und Justiz haben sich seit 1999 und auch nach der Meuterei von 2023 als loyal gegenüber dem Kreml erwiesen.
- Es liegen keine öffentlich verifizierbaren Berichte über eine akute gesundheitliche Beeinträchtigung Putins vor.
- Es gibt keine erkennbare organisierte Nachfolgebewegung innerhalb der russischen Führung, die einen Machtwechsel vorbereiten würde.
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
Handelsplätze (1)
- PolymarketEmpfohlenJa9%0,09
- Volumen (24 Std.)
- 39.952,9 $
- Gebühr
- 0%
Wahrscheinlichkeit
- Putin nicht mehr Präsident von Russland bis 30. Juni 2027?16%
- Putin nicht mehr Präsident von Russland bis 31. Dezember 2026?9%
- Putin nicht mehr Präsident von Russland bis 30. September 2026?3%
- Putin nicht mehr Präsident von Russland bis 31. August 2026?1%
- Putin nicht mehr Präsident von Russland bis 31. Juli 2026?0%
Auflösungsregeln
Die Auflösung erfolgt auf Basis offizieller Mitteilungen des Kremls beziehungsweise der russischen Regierung, abgeglichen mit übereinstimmender Berichterstattung glaubwürdiger internationaler Nachrichtenagenturen wie Reuters, AP oder BBC. Maßgeblicher Stichtag ist der 31. Dezember 2026: Scheidet Putin vor diesem Datum durch Rücktritt, Absetzung, Tod, Amtsunfähigkeit oder eine sonstige dauerhafte Verhinderung aus dem Amt aus, löst der Kontrakt mit Ja auf, wobei bereits eine entsprechende Ankündigung ausreicht. Andernfalls löst er mit Nein auf.
Berechnungsmethodik →Lokaler Bezug
Worauf zu achten ist
Häufige Fragen
- Was genau muss passieren, damit dieser Kontrakt mit Ja aufgelöst wird?
- Putin muss vor dem 31. Dezember 2026 aus dem Amt des russischen Präsidenten ausscheiden – durch Rücktritt, Absetzung, Tod, Amtsunfähigkeit oder eine sonstige dauerhafte Verhinderung der Amtsausübung. Eine öffentliche Ankündigung genügt bereits, unabhängig davon, wann sie tatsächlich wirksam wird.
- Wer entscheidet, ob das Ereignis eingetreten ist?
- Maßgeblich sind offizielle Erklärungen des Kremls beziehungsweise der russischen Regierung, bestätigt durch übereinstimmende Berichte glaubwürdiger internationaler Nachrichtenagenturen wie Reuters, AP oder BBC.
- Was bedeutet der aktuell niedrige Preis konkret?
- Ein niedriger Preis zeigt, dass die Marktteilnehmer ein Ausscheiden Putins aus dem Amt bis Ende 2026 für eher unwahrscheinlich halten. Der Preis ist keine Vorhersage im Sinne einer Garantie, sondern spiegelt lediglich wider, wie die aktuell Handelnden die Lage einschätzen.
- Was passiert, wenn die Situation zum Jahresende unklar ist, etwa bei widersprüchlichen Berichten?
- Die Auflösung stützt sich auf den Konsens glaubwürdiger internationaler Quellen. Liegen bis zum 31. Dezember 2026 keine übereinstimmenden, bestätigten Berichte über ein Ausscheiden vor, löst der Kontrakt mit Nein auf.
- Warum ist die nächste planmäßige Präsidentschaftswahl in Russland erst 2030 relevant für diese Frage?
- Weil es ohne eine Wahl, einen Rücktritt oder ein anderes auslösendes Ereignis schlicht keinen institutionellen Anlass gibt, der einen Amtswechsel vor Ende 2026 herbeiführen würde. Das ist einer der Hauptgründe, warum der Markt die Wahrscheinlichkeit niedrig einschätzt.
- Wer würde Putin im Ernstfall zunächst ersetzen?
- Laut russischer Verfassung würde Ministerpräsident Michail Mischustin im Falle einer Amtsunfähigkeit des Präsidenten die Amtsgeschäfte kommissarisch übernehmen, bis Neuwahlen stattfinden. Für die Auflösung dieses Kontrakts wäre bereits der Wegfall Putins aus dem Amt ausschlaggebend, unabhängig von der Nachfolgeregelung.