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Hält der Waffenstillstand zwischen Israel und Iran bis zum 15. Oktober 2026?

Auflösung: Aktualisiert:

Kurz gefasst

Der Markt behandelt ein Fortbestehen des Waffenstillstands bis zum 15. Oktober 2026 als nahezu sicher. Ausschlaggebend ist die eng gefasste Definition einer qualifizierenden Militäraktion, die nur direkte Luft- oder Boden-Boden-Angriffe zählt und damit viele denkbare Reibungspunkte ausklammert. Ein einzelner verifizierter Angriff einer der beiden Seiten in den verbleibenden Tagen würde die Einschätzung sofort kippen.

Redaktionelle Illustration zum Ereignis: Hält der Waffenstillstand zwischen Israel und Iran bis zum 15. Oktober 2026?

Wie der Kontrakt funktioniert

Ein Kontrakt zu dieser Frage zahlt am Abwicklungstag einen festen Betrag aus, wenn die Waffenruhe bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit ohne qualifizierende Militäraktion gehalten hat, und zahlt nichts aus, wenn eine solche Aktion stattgefunden hat. Der Preis, zu dem der Kontrakt aktuell gehandelt wird, ist nichts anderes als die kollektive Einschätzung der Marktteilnehmer, wie wahrscheinlich dieses Ergebnis ist: Ein Preis von 0,30 würde bedeuten, dass der Markt die Fortsetzung der Waffenruhe als etwa drei von zehn Fällen wahrscheinlich ansieht. Die Abwicklung erfolgt auf Basis offizieller Erklärungen und verifizierter Berichterstattung zum Stichtag 16. Oktober 2026. Wer eine Position hält, kann sie in der Regel vor der endgültigen Abwicklung jederzeit zum dann geltenden Preis wieder verkaufen.
Wie der Markt den Ausgang einschätzt
$100
Ja97%

Das Ereignis tritt ein

Kostet jetzt
$0,97
Wenn Sie einsetzen $100
$103
Nein3%

Das Ereignis tritt nicht ein

Kostet jetzt
$0,03
Wenn Sie einsetzen $100
$3.333

Wahrscheinlichkeit

Die Historie beginnt, sobald das Ereignis erfasst wird

Wie sich der Preis bewegt hat

Der verfügbare Datensatz zeigt für diesen Markt keinen detaillierten Verlauf einzelner Tage oder Wochen, sondern lediglich den aktuellen marktübergreifenden Konsens von 97 Prozent bei einem Handelsvolumen von 522.213 US-Dollar auf Polymarket. Ein derart hoher und auf einem einzigen, liquiden Venue konzentrierter Wert deutet auf eine Frage hin, die von den Marktteilnehmern als weitgehend entschieden betrachtet wird, auch ohne dass hier eine größere Bewegung im Zeitverlauf dokumentiert werden kann. Eine Bewegung, die über die vorliegenden Daten hinausgeht, lässt sich hier nicht seriös begründen.

Analyse

Hintergrund

Israel und Iran hatten sich nach einer Phase offener militärischer Konfrontation im Jahr 2025 auf eine von den USA vermittelte Waffenruhe verständigt, die seither mit wiederkehrenden Spannungen, aber ohne erneuten direkten Schlagabtausch zwischen den beiden Staaten Bestand hatte. Die hier bewertete Frage betrifft einen sehr kurzen, klar umrissenen Zeitraum: Hält diese Waffenruhe bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit. Maßgeblich sind offizielle Erklärungen beider Regierungen sowie verifizierte Berichterstattung über militärische Handlungen.Entscheidend für die Bewertung ist, was überhaupt als Bruch zählt. Abgefangene Flugkörper, Bodenoperationen ohne direkten Angriff auf das jeweils andere Land, Cyberoperationen, Marine- oder Artilleriefeuer sowie kleinere Angriffe mit kurzer Reichweite zählen ausdrücklich nicht. Nur ein direkter Luftschlag oder ein Boden-Boden-Raketenangriff des einen Staates gegen den anderen würde den Kontrakt mit Nein auflösen.
Mit einem marktübergreifenden Konsens von 97 Prozent bei einem gehandelten Volumen von 522.213 US-Dollar auf Polymarket signalisiert der Markt eine sehr hohe Zuversicht, dass die Waffenruhe den kurzen verbleibenden Zeitraum übersteht. Das Volumen ist für ein geopolitisches Ereignis mit derart kurzem Zeithorizont beachtlich und deutet darauf hin, dass die Frage nicht ignoriert, sondern aktiv eingepreist wird, nur eben mit einem klaren Übergewicht zugunsten des Fortbestands. Da nur ein Venue vorliegt, gibt es keine Möglichkeit, Preisunterschiede zwischen Plattformen zur Einschätzung der Unsicherheit heranzuziehen, die hohe Konzentration auf einen einzigen, liquiden Markt verstärkt aber das Gewicht des beobachteten Werts.Der entscheidende strukturelle Faktor ist die enge Fassung der Abwicklungsregel. Indem abgefangene Flugkörper, Cyberoperationen, Marine- und Artilleriefeuer sowie kleinere Angriffe mit kurzer Reichweite explizit ausgenommen werden, bleibt als auflösendes Ereignis nur ein direkter Luftschlag oder Boden-Boden-Raketenangriff auf das jeweils andere Staatsgebiet übrig. Diese Schwelle ist historisch selten erreicht worden, selbst in Phasen erhöhter Spannung, weil beide Seiten wiederholt gezeigt haben, dass sie Reibungen unterhalb dieser Schwelle austragen, ohne die Waffenruhe formal zu brechen.Der kurze Zeithorizont bis zum 15. Oktober spielt ebenfalls eine Rolle: Je kürzer das Fenster, desto geringer die statistische Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Zeitraum überhaupt ein auslösendes Ereignis eintritt, selbst wenn das langfristige Eskalationsrisiko zwischen beiden Staaten real bleibt. Die Marktbewertung von 97 Prozent lässt sich daher als Kombination aus einer eng gefassten Regel, einem kurzen Beobachtungszeitraum und der jüngeren Erfahrung lesen, dass beide Seiten direkte Angriffe bislang vermieden haben.

Was die Wahrscheinlichkeit bewegt

  1. Enge Definition eines Regelbruchs

    Nur direkte Luft- oder Boden-Boden-Angriffe zählen als Bruch, während Abfangaktionen, Cyberoperationen und Marinezwischenfälle ausdrücklich ausgenommen sind. Das senkt die Zahl der Ereignisse, die das Ergebnis kippen könnten, erheblich und stützt die hohe Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen.

  2. Kurzer Beobachtungszeitraum

    Die Frage betrifft lediglich die Zeit bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, also nur wenige Tage ab heute. Ein derart kurzes Fenster lässt statistisch weniger Raum für eine neue direkte Eskalation als ein mehrmonatiger Beobachtungszeitraum.

  3. Bisherige Vermeidung direkter Angriffe

    Seit der vermittelten Waffenruhe haben beide Staaten wiederholt Spannungen unterhalb der qualifizierenden Schwelle ausgetragen, ohne zu einem direkten Angriff überzugehen. Dieses Verhaltensmuster stützt die Annahme, dass sich dieses Muster auch im fraglichen Zeitraum fortsetzt.

  4. Diplomatischer Druck Dritter

    Die Vermittlerrolle externer Akteure, insbesondere der USA, bleibt ein stabilisierender Faktor, der beiden Seiten Anreize gibt, eine erneute offene Konfrontation zu vermeiden. Ein Nachlassen dieses Drucks würde das Eskalationsrisiko erhöhen.

  5. Regionale Spannungsherde

    Stellvertreterkonflikte und Vorfälle in Drittstaaten können die Lage anspannen, zählen aber gemäß der Abwicklungsregel nicht automatisch als Bruch, solange sie nicht in einen direkten Angriff zwischen Israel und Iran münden. Dieser Unterschied zwischen allgemeiner Spannung und qualifizierendem Ereignis ist für die Preisbildung zentral.

Dafür spricht

  • Es müsste bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, weder ein direkter israelischer Luftschlag auf iranisches Gebiet noch ein iranischer Boden-Boden-Raketenangriff auf israelisches Gebiet stattfinden.
  • Vorfälle unterhalb dieser Schwelle, etwa abgefangene Flugkörper, Marine- oder Artilleriezwischenfälle sowie Cyberoperationen, dürften in beliebiger Zahl auftreten, ohne die Auflösung zu beeinflussen.
  • Das bisherige Verhalten beider Staaten seit der vermittelten Waffenruhe, direkte Angriffe zu vermeiden, müsste sich über die verbleibenden Tage fortsetzen.
  • Die diplomatische Vermittlung externer Akteure müsste weiterhin wirksam genug sein, um eine kurzfristige Eskalation zu verhindern.

Dagegen spricht

  • Ein einzelner verifizierter direkter Luftschlag Israels auf iranisches Gebiet würde ausreichen, um die Auflösung auf Nein zu kippen.
  • Ebenso würde ein einzelner Boden-Boden-Raketenangriff Irans auf israelisches Staatsgebiet die Waffenruhe im Sinne der Regel beenden.
  • Eine plötzliche Zuspitzung durch einen Dritten, etwa einen Vorfall mit regionalen Milizen, könnte zu einer direkten Vergeltungsreaktion einer der beiden Hauptparteien führen.
  • Der kurze verbleibende Zeitraum verringert zwar die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zwischenfalls, schließt ihn aber nicht aus, insbesondere wenn zugrunde liegende Spannungen ungelöst bleiben.

Worauf zu achten ist

Maßgeblich sind offizielle Erklärungen der Regierungen in Jerusalem und Teheran sowie verifizierte Berichterstattung über militärische Handlungen bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, dem Ende des Beobachtungszeitraums. Die eigentliche Abwicklung des Kontrakts erfolgt am 16. Oktober 2026 auf Basis der bis dahin vorliegenden Informationen. Zu beobachten sind insbesondere Meldungen über Luftschläge oder Raketenangriffe, während Zwischenfälle zur See, in der Luftabwehr oder im Cyberraum laut Regelwerk keine Auflösung auslösen.

Kontrakt auf diesen Ausgang handeln

Handelsplätze (1)

Auf Polymarket öffnenJa 0,97
  • Gas übernommen
  • keine Handelsgebühr

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Handelsplätze (1)

Auflösungsregeln

Maßgebliche Quelle
Polymarket; official statements and verified reporting on Israel-Iran military actions
Auflösungsdatum

Die Frage wird anhand von Polymarket sowie offiziellen Erklärungen und verifizierter Berichterstattung über militärische Handlungen zwischen Israel und Iran entschieden. Sie löst sich mit Ja auf, wenn bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, keine qualifizierende Militäraktion, also kein direkter Luftschlag oder Boden-Boden-Raketenangriff einer Seite gegen die andere, stattgefunden hat. Abgefangene Flugkörper, Bodenoperationen ohne direkten Angriff, Cyberoperationen, Marine- oder Artilleriefeuer sowie kleinere Angriffe mit kurzer Reichweite zählen nicht; findet eine qualifizierende Aktion statt, löst sich die Frage mit Nein auf.

Berechnungsmethodik →

Lokaler Bezug

Eine erneute direkte Eskalation zwischen Israel und Iran würde unmittelbar auf die Ölpreise durchschlagen, etwa über Risikoaufschläge im Zusammenhang mit der Straße von Hormuz, einem zentralen Transportweg für Rohöl- und Flüssiggaslieferungen. Für die deutsche, österreichische und Schweizer Industrie, die in hohem Maße von Energieimporten abhängt, wäre ein solcher Preisschock spürbar, ebenso wie für die Europäische Union, deren diplomatisches Engagement in der Region bei einer Eskalation neu bewertet werden müsste.

Häufige Fragen

Was genau wird am 16. Oktober 2026 festgestellt?
Festgestellt wird, ob zwischen dem heutigen Datum und dem 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, ein direkter Luftschlag oder Boden-Boden-Raketenangriff einer der beiden Seiten gegen die andere stattgefunden hat. Grundlage sind offizielle Erklärungen und verifizierte Berichterstattung, nicht Vermutungen oder Einzelmeldungen.
Was bedeutet der aktuell angezeigte Preis konkret?
Der Preis spiegelt wider, wie wahrscheinlich die Marktteilnehmer ein Fortbestehen der Waffenruhe bis zum Stichtag einschätzen. Ein Preis nahe dem Maximalwert bedeutet, dass die meisten Teilnehmer ein Fortbestehen für sehr wahrscheinlich halten, schließt ein anderes Ergebnis aber nicht aus.
Was passiert, wenn die Lage am Stichtag unklar ist?
Die Abwicklung stützt sich auf offizielle Erklärungen und verifizierte Berichterstattung; bei widersprüchlichen oder unbestätigten Meldungen würde eine Entscheidung bis zur Klärung durch verlässliche Quellen zurückgestellt. Das Regelwerk selbst sieht keine automatische Vertagung des Stichtags vor, lediglich den Entscheidungsprozess auf Basis belastbarer Informationen.
Zählt ein abgefangener Raketenangriff als Bruch der Waffenruhe?
Nein. Die Regeln schließen abgefangene Flugkörper ausdrücklich aus, ebenso wie Cyberoperationen, Marine- oder Artilleriefeuer und kleinere Angriffe mit kurzer Reichweite. Nur ein direkt einschlagender Luft- oder Boden-Boden-Angriff auf das jeweils andere Staatsgebiet löst eine Auflösung mit Nein aus.
Warum ist das Handelsvolumen für diese Frage relevant?
Ein Volumen von 522.213 US-Dollar zeigt, dass die Frage trotz des kurzen Zeithorizonts aktiv von Marktteilnehmern bepreist wird und nicht lediglich ein theoretischer Eintrag ohne nennenswerte Beteiligung ist. Das verleiht dem beobachteten Konsenswert von 97 Prozent zusätzliches Gewicht.

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97 %/ 3 %
Ja / Nein
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