Wie der Kontrakt funktioniert
Wahrscheinlichkeit
Wie sich der Preis bewegt hat
Analyse
Hintergrund
Was die Wahrscheinlichkeit bewegt
Enge Definition eines Regelbruchs
Nur direkte Luft- oder Boden-Boden-Angriffe zählen als Bruch, während Abfangaktionen, Cyberoperationen und Marinezwischenfälle ausdrücklich ausgenommen sind. Das senkt die Zahl der Ereignisse, die das Ergebnis kippen könnten, erheblich und stützt die hohe Wahrscheinlichkeit für ein Fortbestehen.
Kurzer Beobachtungszeitraum
Die Frage betrifft lediglich die Zeit bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, also nur wenige Tage ab heute. Ein derart kurzes Fenster lässt statistisch weniger Raum für eine neue direkte Eskalation als ein mehrmonatiger Beobachtungszeitraum.
Bisherige Vermeidung direkter Angriffe
Seit der vermittelten Waffenruhe haben beide Staaten wiederholt Spannungen unterhalb der qualifizierenden Schwelle ausgetragen, ohne zu einem direkten Angriff überzugehen. Dieses Verhaltensmuster stützt die Annahme, dass sich dieses Muster auch im fraglichen Zeitraum fortsetzt.
Diplomatischer Druck Dritter
Die Vermittlerrolle externer Akteure, insbesondere der USA, bleibt ein stabilisierender Faktor, der beiden Seiten Anreize gibt, eine erneute offene Konfrontation zu vermeiden. Ein Nachlassen dieses Drucks würde das Eskalationsrisiko erhöhen.
Regionale Spannungsherde
Stellvertreterkonflikte und Vorfälle in Drittstaaten können die Lage anspannen, zählen aber gemäß der Abwicklungsregel nicht automatisch als Bruch, solange sie nicht in einen direkten Angriff zwischen Israel und Iran münden. Dieser Unterschied zwischen allgemeiner Spannung und qualifizierendem Ereignis ist für die Preisbildung zentral.
Dafür spricht
- Es müsste bis zum 15. Oktober 2026, 23:59 Uhr iranischer Zeit, weder ein direkter israelischer Luftschlag auf iranisches Gebiet noch ein iranischer Boden-Boden-Raketenangriff auf israelisches Gebiet stattfinden.
- Vorfälle unterhalb dieser Schwelle, etwa abgefangene Flugkörper, Marine- oder Artilleriezwischenfälle sowie Cyberoperationen, dürften in beliebiger Zahl auftreten, ohne die Auflösung zu beeinflussen.
- Das bisherige Verhalten beider Staaten seit der vermittelten Waffenruhe, direkte Angriffe zu vermeiden, müsste sich über die verbleibenden Tage fortsetzen.
- Die diplomatische Vermittlung externer Akteure müsste weiterhin wirksam genug sein, um eine kurzfristige Eskalation zu verhindern.
Dagegen spricht
- Ein einzelner verifizierter direkter Luftschlag Israels auf iranisches Gebiet würde ausreichen, um die Auflösung auf Nein zu kippen.
- Ebenso würde ein einzelner Boden-Boden-Raketenangriff Irans auf israelisches Staatsgebiet die Waffenruhe im Sinne der Regel beenden.
- Eine plötzliche Zuspitzung durch einen Dritten, etwa einen Vorfall mit regionalen Milizen, könnte zu einer direkten Vergeltungsreaktion einer der beiden Hauptparteien führen.
- Der kurze verbleibende Zeitraum verringert zwar die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zwischenfalls, schließt ihn aber nicht aus, insbesondere wenn zugrunde liegende Spannungen ungelöst bleiben.
Worauf zu achten ist
Kontrakt auf diesen Ausgang handeln
- Gas übernommen
- keine Handelsgebühr
